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Piraten Jagt

Preise und Einzelheiten bleiben ein Geschäftsgeheimnis, als Willem van Oudevaart, der weltweit erfolgreiche Reeder, den undurchsichtigen Luten Lange, einen Deutschen mit englischem Pass, engagiert, um seine Frachter vor Piratenattacken zu schützen und mögliche Drahtzieher zur Rechenschaft zu ziehen. Eins seiner Schiffe ist vor Somalia gekapert worden, die Besatzung wurde als Geiseln genommen und wieder freigekauft. Van Oudevaart fürchtet gleiches im Golf von Uraba in der Karibik. Langes Frau und sein kleiner Sohn haben in Honduras durch die Hand von Guerilleros den Tod gefunden. Seitdem jagt der Mann, der auf eine fundierte Ausbildung bei der Royal Navy zurückblicken kann, Verbrecher in allen Häfen der Welt. Getarnt als Zweiter Offizier geht er an Bord von Oudevaarts Schiff PILAR, erlebt die Kaperung des Schiffes und den Freikauf. Er verfolgt die Spur des Lösegelds im unwegsamen Urwald- und Sumpfgebiet zwischen Panama und Kolumbien und gerät dabei in Gefangenschaft. Da schaltet sich die Schwester des Reeders ein. Welche Rolle spielt sie in diesem Szenario aus Drogenhandel, Korruption und anderen Verbrechen? Wer verdient an dem Piratenbusiness? Eines jedenfalls scheint klar zu sein: Die maßgeblichen Piraten arbeiten an Land, nicht auf dem Meer.

Dieses Buch will man nicht aus der Hand legen, bis auch die letzte Seite verschlungen ist.
Dieter Bromund begann seine Laufbahn als freier Mitarbeiter bei Zeitungen und Illustrierten, war Herausgeber verschiedener Pressedienste, verfasste Reise- und andere Features, z. B. für Radio Bremen, den Hessischen Rundfunk und arbeitet heute für die Online-Zeitschrift „SeereisenMagazin.de“. Er übersetzte zahlreiche Royal-Navy-Romane und publizierte mehr als zehn Kriminalromane, die alle nach Salzwasser riechen, mit dem er als begeisterter Segler im Mittelmeer und von seinen Atlantik- und Nordseetörns bestens vertraut ist.

Ein Pazifiktörn

Auch der Nachfolgeband des Erfolgsbuchs „Willkommen im Paradies“ wurde mit dem Herzen, einem großen Schuss Selbstironie und in schonungsloser Ehrlichkeit geschrieben.
Wieder ist es Winter in Deutschland, Birgit und Björn schließen ihr Stelzen-Straßentheater und brechen zum nächsten Segelabenteuer auf. 30 Kilometer nördlich von Cebu City wartet ihre technisch ziemlich bescheiden ausgestattete 10-Meter-Yacht zwischen ein paar Schiffsgerippen in einer Marina, die jeder herkömmlichen Vorstellung spottet, MI COLUMPIO aber zuverlässig ein halbes Jahr lang vor Taifunen geschützt hat.

Voller Ungeduld wollen sie hinaus aufs Meer, das wie der Himmel vom tiefsten Blau bis zum leuchtenden Türkis strahlt, jedoch verlangt die Wirklichkeit, zunächst in mühevollster Handarbeit die erheblichen Schäden aus der langen Liegezeit zu beseitigen. Und noch ehe sie auf den abgelegenen Inseln wieder voll Begeisterung neue Menschen kennen lernen können, hält das Schicksal eine echte Herausforderung für die beiden Lebenskünstler bereit: Birgit entdeckt, dass sie im dritten Monat schwanger ist. Kurzfristig macht sich Panik breit an Bord, aber dann siegen Optimismus und unerschütterliches Selbstvertrauen über die Angst vor dem Verlust der Freiheit. Wo steht denn geschrieben, dass Segeln mit einem Baby nicht möglich sein soll?

Voll Mut und Lässigkeit meistern die werdenden Eltern eine Schwangerschaft, die zwischen den Philippinen und Papua-Neuguinea nicht nur von Piratenattacken und technischen Pannen, sondern auch von heftiger Seekrankheit zwischen Squalls und meterhohen grauen Wellenbergen belastet wird, was die jungen Eltern – fünf Monate nach der glücklichen Geburt in Deutschland – nicht davon abhält, zurückzukehren und ihren Traumtörn nach Australien samt Baby zu vollenden. Dass alle drei dafür immer wieder einen hohen Preis bezahlen müssen, wird nicht verschwiegen in diesem außergewöhnlich spannenden Buch, das nicht nur Freunde Papua-Neuguineas und Fahrtensegler faszinieren wird.

Einhand nach Murmansk

Einmal im Leben immer weiter segeln: Das war der Wunsch von Ralf-Thomas Hillebrand. Nicht um die Welt wollte er, wie die meisten anderen Segelverrückten, sondern einfach weiter nach Nordosten – Sehnsuchtsziel Nordmeer. Nachdem er die Lofoten erkundet, auf den Spuren der Hanse nach Bergen gesegelt, die Einsamkeit der norwegischen Fjorde genossen, Tromsø erobert und das Nordkap rechts liegen gelassen hat, dringt er in die Barentssee vor – und verliert dabei fast sein Schiff. Und das ist keinesfalls die einzige Grenzerfahrung dieses Törns.
Auch wenn sich andere Sportboote rar machen in diesem Gebiet: Einsam ist der Skipper nie. Grind- und Pottwale, mehr oder minder skurrile Bewohner der Schärenlandschaften und von Zeit zu Zeit der Besuch der Ehefrau an Bord lassen kaum Langeweile aufkommen – vom anspruchsvollen Seerevier mal ganz abgesehen.
Doch nicht nur über die Reise an sich wird kurzweilig, spannend und zuweilen selbstironisch reflektiert, sondern darüber hinaus Einblick in historische Hintergründe gewährt: Wer weiß schon, dass bereits 1473 ein deutscher Admiral von Bergen aus auf Geheiß des Königs nach Grönland segelte, um dort nach den Nachfahren Eriks des Roten zu suchen – und schließlich sogar bis Labrador kam und somit die Ausläufer Amerikas weit vor Kolumbus „entdeckte“? Wie die ersten Bemühungen verliefen, die Nordostpassage als nördlichen Seeweg nach China zu finden? Dass Nansen nach seiner spektakulären Eisdrift mit der „Fram“ und seinem anschließenden (vergeblichen) Versuch, den Nordpol auf Skiern zu erreichen, von einer britischen Expedition gefunden und nach Vardö, der östlichsten Stadt Norwegens, gebracht wurde?
Diese und andere Geschichten runden den Bericht ab und machen ihn zugleich zu etwas ganz Besonderem: Einem erlebnisreichen Erfahrungsbericht, der geschickt verknüpft wird mit einem bunten Exkurs durch die nordische Seefahrtsgeschichte.

256 Seiten, 33 Farbfotos, 1 Karte, Format 13,4 x 21,5 cm, gebunden mit Schutzumschlag

Ein Familientörn zwischen Katastrophe und Happy End

„Ich versprach Gott, dass ich etwas Sinnvolles aus meinem Leben machen würde, falls er uns diese Nacht überleben ließe“ (Jean Silverwood). Der Törnbericht fängt an mit der Schreckensnacht, als EMERALD JANE weitab von jedem Funkkontakt in Französisch-Polynesien auf ein heimtückisches Riff läuft und sich das Meer mit so erbarmungsloser Wut auf den 55-Fuß-Katamaran stürzt, dass er zu sinken beginnt. Eine Zeit des Horrors und der Todesangst beginnt: John ist schwer verletzt und leidet unter erheblichem Blutverlust, die Kinder sollen ins Rettungsboot, und erst nach endlosem Bangen werden sie mithilfe einer komplizierten Satellitenaktion – der Notruf war in Neuseeland aufgefangen worden – durch ein Flugzeug in letzter Minute abgeborgen.

Zwischen Abenteuer und Katastrophe spielt sich die Geschichte dieses erfahrenen Seglerpaars ab, das seinen vier Kindern im Alter zwischen 6 und 16 Jahren das spannende Leben auf hoher See nahebringen will. Sehr geschickt baut dieses Buch einen Spannungsbogen zwischen zwei Polen auf: Auf der einen Seite stehen Johns Alkoholismus und Eheprobleme, Panikattacken, die düsteren Phasen und die Stärken und Schwächen der Eltern während des Segeltörns, der schwierige Alltag an Bord und die Kriminalität auf manchen Inseln. Auf der anderen Seite gibt es fantastische Begegnungen mit Delfinen und Meeresschildkröten, verzaubernde Momente während der Nachtwachen, die Freundschaften mit anderen Seglern ...

Unter dem Strich wird die Seereise der Silverwoods zu einer Feuerprobe zwischen Leben und Tod: „Dieser ergreifende, einfühlsame Bericht über ein wahres Familiendrama beweist, wie sich das Leben im Bruchteil einer Sekunde von Grund auf ändern kann“ (Lee Woodruff, Koautor „In an Instant“). Und: „Das packende Abenteuer einer Familie. Eine Lektüre, die man nie mehr vergisst.“ (Clive Cussler)

228 Seiten, 34 Farbfotos, 1 Karte, Format 12,5 x 21,5 cm, gebunden mit Schutzumschlag

Auszeit unter Segeln
Ein Sommer auf der Ostsee

Wenn nicht jetzt, wann dann? Sönke Roever und Helmut Adwiraah kennen sich seit der Schulzeit und segeln seitdem miteinander. Nach einigen Jahren Studienzeit und Berufsarbeit beschließen sie, sich mit knapp 30 Jahren, bevor der wirkliche „Ernst des Lebens“ beginnt, einen Traum zu erfüllen und einen ganzen Sommer lang die Ostsee zu umrunden.
Ihr Törn beginnt in Hamburg, führt entlang der Ostseeküste über Rügen, Hiddensee und Bornholm nach Polen. Ihr geplanter Abstecher nach St. Petersburg wird durch Motordefekt und Bruch im Rigg vereitelt. Nach einigen Schwierigkeiten erreichen sie über die Åland-Inseln und entlang der finnischen Westküste die nördlichste Stadt der Ostsee, Haparanda. Von dort aus unternehmen sie über Land einen Ausflug zum Nordkap; dann geht’s an der schwedischen Küste über Stockholm wieder Richtung Süden. Nach der Passage durch den Göta-Kanal richten sie den Bug ihrer HIPPOPOTAMUS nochmals nach Norden, um Oslo und von dort aus die alte Hansestadt Bergen zu besuchen. Nach einer anstrengenden Kreuz im stürmischen Kattegat erreichen sie nach fünf Monaten wieder heimatliche Gefilde.
Zwei junge Leute, die auf die Erfüllung ihres Traums nicht bis zum Rentenalter warten wollen – dazu gehört in der heutigen Zeit schon eine Menge Mut. Intensiv erlebt und erfrischend locker beschrieben, regt dieser fröhliche und optimistische Reisebericht, gewürzt mit Anekdoten über Land und Leute und gespickt mit seglerischen Tipps, zum Nachmachen an.

Sönke Roever
296 Seiten, 57 Farbfotos, 34 S/W-Fotos, 11 Karten
Format: 13,5 x 21,5 cm, kartoniert

Tausend Tage Robinson
Das Abenteuer einer Weltumseglung


Flitterwochen auf See – was könnte man auch anderes von Deutschlands bekanntestem Segler erwarten? Nachdem er als Einhand-Nonstopsegler in die Geschichte einging, machte Wilfried Erdmann sich mit seiner frisch angetrauten Braut Astrid 1969 gemeinsam auf den Weg: 1011 gemeinsame Segeltage, einmal um die Welt; eine ebenso romantische wie entbehrungsreiche Hochzeitsreise.
Nur knapp 9 Meter lang ist ihr Zuhause, die »Kathena 2«, das bedeutet wohnen, schlafen, kochen und leben auf engstem Raum. Und es bedeutet zur damaligen Zeit, als Weltumsegeln eine echte Sensation darstellte, ein Leben ohne Elektronik, Navigationssystem oder moderne Kommunikationsmittel. Ihr Lohn: die Freiheit und Einsamkeit der Meere. Ganze Inseln haben sie für sich allein und können das erleben, wovon andere nur träumen: die Robinsonade eines paradiesisch einfachen Lebens und das Glück des grenzenlosen Segelns.

Wilfried Erdmann
288 Seiten, 30 Farbfotos, 28 S/W-Fotos
8 Karten, 3 Zeichnungen
Format: 13,5 x 21,5 cm, kartoniert

Expedition Wiking Saga
Im offenen Boot über den Nordatlantik


Weltumsegler Burghard Pieske, einem breiten Publikum durch Fernsehen, Filmvorträge und seine SHANGRI-LA-Trilogie bekannt, folgt in diesem Buch den Spuren des Wikingers Leif Erikson, der Amerika 500 Jahre vor Kolumbus entdeckte. Im Nachbau eines offenen hölzernen Drachenbootes – der WIKING SAGA – wagte er mit kleiner Crew die sensationelle Reise von Dänemark über Norwegen, die Shetlands und die Färöer nach Island, Grönland und bis in die Neue Welt – auf der klassischen Wikingerroute über den stürmischen Nordatlantik, genau wie die ersten Entdecker Amerikas vor über 1000 Jahren.
Wie in seinen bisherigen drei Büchern ist Pieskes Thema der Mensch in einer unverfälschten, grandiosen Natur. Nur sind die Menschen, die er diesmal besuchen will, längst ausgestorben: die Wikinger.
Er und seine beiden Begleiter aus Mecklenburg segeln ohne Kompass und Karten, nur mit Sonnenscheibe und zwei Raben als Navigationshilfen an Bord. Was von Wissenschaftlern als „experimentelle Archäologie“ gewertet wird, ist für Pieske ein spannendes Seeabenteuer. Auf dem nur 14 m langen Boot kämpft er im Nordmeersturm um sein Leben und erlebt in einem der härtesten Seegebiete der Welt eine andere Dimension des Hochseesegelns: ohne Komfort und Technik, ohne Kajüte und Motor, aber mit Rahsegel und Seitenruder. So erfährt der Leser aus erster Hand Spannendes über das Leben der seefahrenden Wikinger. Pieske nimmt ihnen das Barbarische, zeigt sie als begabte Bootsbauer, als wagemutige Siedler auf Grönland, Labrador und Neufundland. Die Hauptrolle aber spielen die drei tapferen Segler, die Deutschlands jüngste Geschichte zusammengefügt hat: Sie lassen Nordeuropas älteste Seefahrer wieder auferstehen.

Burghard Pieske
2. Auflage, 248 Seiten, 47 Farbfotos, 27 Zeichnungen
Format 13,5 x 21,5 cm, kartoniert

Hafen der Angst
(Roman)

Tod und Verderben in einem exklusiven Yachtclub auf Long Island! Geheimnisvolle Briefe an den Yachtclub, deren Sinn sich u.a. aus den Werken von Kipling oder Shakespeare ergibt, machen es der Polizei schwer, den oder die Täter zu finden und die heimlichen Liebhaber einer ermordeten Witwe vor demselben Schicksal zu schützen, denn mit seinen verwirrenden Briefen bietet der Mörder Todgeweihten eine letzte Rettungschance.
Doch weitere Morde im Hafen können nicht verhindert werden. Schließlich bitten ein Yachtclubmitglied und die Polizei den investigativen Schriftsteller Mitchell Pappas um Hilfe. Kann er die mysteriösen Botschaften entschlüsseln, um bei der schwierigen Aufklärung des Mordes an der lebenslustigen Witwe und anderen Clubmitgliedern zu helfen und somit die Mordserie beenden?
Intrigen, Skandale, unglückliche Liebe, verzehrender Hass und immer wieder die Nähe zum Meer und zum exklusiven Wassersport treiben die vielschichtige Handlung zu ihrem überraschenden Schluss …
Intensiver Lesegenuss gepaart mit Spannung, Gehalt und Tiefe: Ein Krimi, der den Leser von Anfang bis Ende in Atem hält.

Herausgeber: Gus Leodas
ca. 280 Seiten
Format 13,5 x 21,5 cm kartoniert

Uwe Röttgering
Die See gehört mir
Allein ans Ende der Welt

Er ist jung, er hat sein Jura-Studium erfolgreich beendet, und er liebt seine Freundin. Der Lebensweg scheint klar. Und doch ist alles ganz anders, denn seine Leidenschaft ist das Segeln. Mit 30 hat Uwe Röttgering mehr Seemeilen im Logbuch als andere in einem ganzen Leben. Der Börsenboom beschert ihm genug Geld für seinen Traum – eine 12 m lange Aluyacht und das finanzielle Polster, um den Einstieg in den Juristenalltag noch ein paar Jahre zu verschieben: Die Welt ruft.
Er ist kein Masochist, aber auch keiner, der es sich besonders einfach macht, wie seine gewählte Route – die im Wesentlichen weit abseits der klassischen Barfußroute durch die hohen Breiten führt – zeigt. Doch er wollte es sportlich, möglichst selten besuchte Inseln mit reichem Tierleben anlaufen und zudem, einer gewissen Schatzsucher-Romantik verpflichtet, die Inseln ansteuern, von denen es nur uralte Berichte und Karten gibt.
50 000 Seemeilen zieht sich sein Kielwasser durch alle Weltmeere. Von Hooksiel über Jan Mayen nach Grönland, den Atlantik der Länge nach bis zu den Inseln der Südpolarmeere, weiter nach Neuseeland, in den Nordpazifik zum Midway-Atoll, über die Südsee nach Chile und um Kap Hoorn herum, einen Abstecher nach Südgeorgien, dann Kapstadt, von dort 6750 Meilen nonstop bis ins amerikanische Newport und schließlich über die Färöer zurück nach Hooksiel.
Selbstironisch, kritisch, humorvoll und voller Begeisterung berichtet hier einer von seinem Leben auf See. Von diesen „26 schönsten, freiesten, spannendsten, aber auch anstrengendsten Monaten“ Uwe Röttgerings zu lesen, ist ebenso anregend wie unterhaltsam. Ein absolutes Muss in jeder Segler-Bibliothek, und darüber hinaus auch faszinierend für alle, die jung (geblieben) sind und das Abenteuer lieben.
Sechs ausführliche Berichte in der „Yacht“ sowie einige kleinere Reportagen im Fernsehen (WDR) haben diesen jungen, sympathischen Mann bereits bekannt gemacht. Darüber hinaus erhielt er 2003 den begehrten Trans-Ocean-Preis für die herausragendste hochseeseglerische Leistung des Jahres. 

312 Seiten, 49 Farb- u. 14 S/WF-Fotos, 4 Karten, 5 Zeichnungen, Format 13,5 x 21,5 cm, gebunden mit Schutzumschlag

Raus ins Blaue!
Unter Segeln nach St. Petersburg

Ein Mann, ein Boot , ein Meer – oder: fünf Monate, neun Länder und 3000 Seemeilen. Mit seinem 50 Jahre alten Folkeboot segelt der 30-jährige Bastian Hauck einhand von Berlin aus über Swinemünde „rund Ostsee“.
Er strandet an der polnischen Küste, besucht Kaliningrad und erkundet die Kurische Nehrung, wird von estnischen Fischern zur Sauna eingeladen und stürzt sich am östlichsten Punkt der Ostsee in das ausgelassene Nachtleben von St. Petersburg. Dann geht es durch Südkarelien, wo die bürokratischen Hürden wesentlichen Einfluss auf seine weitere Törnplanung nehmen. Nach einer Beinahe-Havarie mit einem Tanker, einem Zwischenstopp auf den Åland-Inseln und den ersten Herbststürmen in der Ostsee landet er schließlich glücklich in Schleswig an der Schlei, seinem Heimatort.
„Ich wollte zeigen, dass man seine Träume auch im Kleinen leben, auch ohne langfristige Vorbereitungen und mit wenig Geld umsetzen kann – und auch mit Diabetes frei und unabhängig leben – und segeln! – kann. Das Schwierigste war die Entscheidung, überhaupt loszufahren.“

Herausgeber: Bastian Hauck
ca. 240 Seiten, 40 Farbfotos
Format 12,5 x 21 cm, gebunden mit Schutzumschlag

Allein mit dem Tod

Über das Fastnet-Rennen 1979, bei dem 15 Segler umkamen, ist im Laufe der Jahre schon viel geschrieben worden – nicht immer von Augenzeugen.
Dieses Buch hat Nick Ward, ein englischer Teilnehmer der Fastnet-Regatta, in Zusammenarbeit mit der irischen Dokumentarfilmerin und Schriftstellerin Sinéad O’Brien ein Vierteljahrhundert nach dem Desaster geschrieben. Es erscheint so spät, weil er bis dahin nicht über die traumatischen Erlebnisse sprechen oder schreiben konnte.
Die schicksalhafte 600-Seemeilen-Wettfahrt beginnt am 11. August 1979. Zur Besatzung der Grimalkin gehören außer Ward fünf weitere Segler. Nachdem anfangs ideales Segelwetter herrscht, baut sich schnell ein Sturm auf, der sich zum Orkan mit haushohem Seegang entwickelt. Für fast alle Teilnehmer beginnt ein Kampf ums Überleben.
In der Nacht zum 14. August wird die Grimalkin von ungeheuren Seen mehrmals flach auf die Seite geworfen – der Sturm hat inzwischen Windstärke 12 erreicht. Nach einer Durchkenterung ist der halb ertrunkene, verletzte Nick Ward eine Weile bewusstlos. Als er wieder zu sich kommt, ist außer ihm niemand mehr an Bord. Nur Mitsegler Gerry hängt leblos an seiner Sicherheitsleine neben dem Boot im Wasser. Unter Auf-bietung aller Kräfte gelingt es Nick, Gerry wieder an Bord zu ziehen und wiederzubeleben. Erschöpft und unterkühlt stirbt Gerry jedoch wenig später.
Für Nick Ward dauert der Albtraum an der Seite seines toten Freundes zwölf Stunden. Erst dann werden die beiden von einem Hubschrauber abgeborgen – zuerst der Tote, dann der Überlebende. In diesen Stunden hat Nick Ward die beschädigte, halb vollgelaufene Yacht mit letzter Kraft ständig ausgeschöpft, um sie über Wasser zu halten. Dies alles wird eindringlich und bewegend beschrieben. Ergänzt wird der packende Bericht durch Fotos, handschriftliche Aufzeichnungen des Autors, Wetterkarten und -analysen sowie Auszüge aus dem offiziellen Bericht über die Fastnet-Katastrophe mit Angaben zu den Todesfällen und Schiffsverlusten.

Herausgeber: Nick Ward
ca. 288 Seiten, 44 Farbfotos, 9 Abbildungen
Format 12,5 x 21 cm, gebunden mit Schutzumschlag

Tania Aebi / Bernadette Brennan
Die Welt im Sturm erobert 

Tania Aebi, erste und jüngste amerikanische Weltumseglerin, erzählt erfrischend und geradezu hinreißend die Geschichte ihrer erstaunlichen und in jeder Hinsicht bewegenden 27 000-Meilen-Reise. Sie ist ein flippiger New Yorker Teenager, der mit seiner Clique die Nächte in den Discos herumhängt, als ihr Vater sie vor die Wahl stellt: ab aufs College oder Weltumseglung – allein.
Die 18-Jährige nimmt die Herausforderung an. Aus purer Abenteuerlust, aber auch, um dem Vater zu beweisen, dass sie sehr wohl Stehvermögen hat. Ihre Slup VARUNA ist knapp acht Meter lang. Vom Segeln weiß sie nicht viel mehr als das, was sie sich an Bord der väterlichen Yacht auf einer Atlantik-Überquerung abgeguckt hat. Doch was aus Abenteuerlust begann, wird zu einer Reise der Selbsterfahrung: Stürme, eine Kollision, eine Beinahe-Kenterung, Verletzungen – sie will durchhalten, um jeden Preis, und sie schafft es. Obwohl sie mehrfach in Versuchung gerät, endgültig aufzugeben. Und sie verliebt sich zweimal. Oliver, ein junger Schweizer, ebenfalls einhand unterwegs, ist es schließlich, der Tania, als sie nach New York zurückkehrt, dort bereits erwartet.
Sie hat nicht nur ihn, sondern im doppelten Sinne „die Welt im Sturm erobert“.

352 Seiten, 24 Farbfotos, 5 Risse, 1 Routenkarte , Format 13,5 x 21,5 cm, kartoniert

Arved Fuchs
Grenzen sprengen
Erfahrungen aus Extremsituationen erfolgreich nutzen

Als „Abenteurer“, Extremsegler und Kapitän an Bord seiner DAGMAR AAEN ist er weithin bekannt. Auch die Vorträge zu seinen Reisen sind bestens besucht. Was nur wenige wissen, ist jedoch, dass Arved Fuchs auch in zunehmendem Maße nichtöffentliche Vorträge hält, gebucht von großen Wirtschaftsunternehmen zum Thema „Grenzen sprengen“. Wie motiviere ich denn eine Crew, monatelang auf engstem Raum oftmals schwierige Aufgaben zu meistern? Wie halte ich eine Mannschaft zusammen, wie bei Laune? Nach welchen Kriterien wähle ich die einzelnen Mitglieder aus? Wie plane ich eine Expedition ins ewige Eis, wie reagiere ich auf unvorhersehbare Unwägbarkeiten? Wie gehe ich mit meinen Ängsten um und wie mit denen meiner Mitstreiter? Wie motiviere ich mich selbst, um zu bestmöglichen Ergebnissen zu kommen? All diesen Fragen sieht sich Arved Fuchs gegenüber. Und all diese Fragen lassen sich leicht auf den uns allen vertrauten Alltag übertragen, bewegen Manager ebenso wie den einzelnen Segler, der einen längeren Törn plant.
Nun gibt es viele so genannte Manager- und Motivationstrainer, doch Arved Fuchs ist weit davon entfernt, mittels irgendwelcher obskuren Anleitungen das perfekte Seelenheil zu versprechen. Er kann aber aus einem weitreichenden Erfahrungsschatz schöpfen, hat oft lebenswichtige Entscheidungen treffen und in ungewohnter Umgebung Herausforderungen annehmen und bewältigen müssen. Was er bietet, ist ein Erfahrungstransfer, denn die Mechanismen, die zum Erfolg oder Misserfolg bei ihm oder z.B. bei einem Unternehmen führen, sind vielfach die gleichen.
Unterlegt mit zahlreichen Bildern, erzählt Fuchs – wie immer gekonnt und nachvollziehbar – von seinen Projekten und auch von dem, was ihn zu dem gemacht hat, was er heute ist: ein so genannter „Aussteiger“, der nie ausgestiegen ist, sondern lediglich seinem eigenen Weg folgte. Einem Weg, der ihn oft die eigenen Grenzen sprengen ließ.

200 Seiten, 40 Farbfotos , Format 14,5 x 21,5 cm, englische Broschur

Nordsee-Blicke
Eine Segelreise im Gezeitenmeer
Fünf Monate war Deutschlands bekanntester Segler Wilfried Erdmann zusammen mit seiner Frau Astrid auf der KATHENA INA unterwegs, um die gesamte Nordsee – im wahrsten Sinne des Wortes – in ihrer ganzen Vielfalt zu erfahren.
Von der schleswig-holsteinischen Nordseeküste aus entdeckten Astrid und Wilfried Erdmann Landschaften und Menschen entlang der Küsten Dänemarks und Norwegens. Von dort aus führte sie die Route über Holland und Belgien nach Frankreich, über den Ärmelkanal nach England, wo sie durch den Caledonian Canal segelten und einen Abstecher auf den Atlantik zu den Inneren und Äußeren Hebriden machten – einem ebenso spannenden wie schönen Revier. Sieben Nordsee-Anrainerstaaten bereisten der dreifache Weltumsegler und seine Frau, bevor sie nach einem ereignisreichen Segelsommer wieder in Deutschland festmachten.
Wilfried Erdmann versteht es auch in diesem Buch, Informationen über die schönsten Ecken eines schier unüberschaubaren Reviers anschaulich in einem spannenden und interessant zu lesenden Erzählband zu integrieren. So sind die Nordsee-Blicke zweierlei: Törnführer und kurzweilige Lektüre, die zum Träumen und Planen des nächsten Urlaubs einladen.

Abenteuer zwischen Tropen und ewigem Eis

Sea, Ice & Mountains – das ist mehr als eine Reise von Kanada über den Pazifik, um das Kap Hoorn herum und über die Azoren nach Hamburg zurück.
Sea, Ice & Mountains – das ist die Vollendung von Amundsens Idee der Umrundung beider Amerikas, das ist Tauchen nach dem Wrack des berühmten Seeteufels Graf v. Luckner, das ist eine entbehrungsreiche Durchquerung des Patagonischen Inlandeises in Nord-Süd-Richtung, das sind zahlreiche Erstbesteigungen.
Sea, Ice & Mountains – das ist die bisher längste Expedition von Arved Fuchs, seinem Team und der DAGMAR AAEN.
Sea, Ice & Mountains – das ist Zusammenleben auf einem traditionellen Schiff, ist Verständnis und Entdeckerfreude fremder Kulturen – und ein packender Abenteuerbericht zwischen Tropen und ewigem Eis.
Suche Schiff... egal wohin

Eine ungeplante Weltumseglung
Eigentlich suchte Sibille Burkhardt ja „nur“ eine Mitsegelgelegenheit in die Karibik – aber es kommt alles ganz anders. Die begeisterte Seglerin und ausgebildete Kapitänin überführt zunächst einen Zweimastschoner von Spanien auf die Kapverden, um von dort aus dann mit einem Skipper, den sie bisher nur über E-Mail-Kontakt kennt, den Atlantik zu überqueren. Diese „Geschäftsbeziehung“ entpuppt sich als ziemlicher Reinfall, sodass sie sich, schließlich auf St. Lucia gelandet, schnell nach einem neuen Schiff umsieht, mit dem sie eigentlich nach Europa zurückfahren will. Doch sie stößt auf einen unfreiwilligen Einhand-Segler, der durch den Panamakanal in die Südsee will – dieser Versuchung kann sie nicht widerstehen, und sie bleibt bis Neuseeland an Bord. Dort findet sie einen anderen Skipper, der durch den Sueskanal zurück ins Mittelmeer will, und so schließt sich ihr Kreis, als sie dann von Malta aus nach Deutschland zurückfliegt.
Dieser Bericht über eine ungeplante Weltumseglung hat im Wesentlichen drei „Highlights“: die unbefangene, aber doch rational geprägte Art, mit der die Autorin ihren Skippern und Mitseglern begegnet, die Schilderungen ihrer Erlebnisse mit „Land und Leuten“ außerhalb der Schiffe sowie ihre eigenen Gedanken über das „Was mache ich eigentlich?“
Ein faszinierender „Lebensabschnittsbericht“ einer Frau, die in der Mitte ihres Lebens aus ihrer geordneten Welt ausbricht, um sich auf ein ungeplantes Abenteuer einzulassen. Keine Liebesgeschichte, aber doch viel Stoff zum Nachdenken über Skipper und Männer…

Humor

Bild Beschreibung Artikelnr. Preis in Euro
Fritz Gschnait
Ich glaub´ mein Kielschwein pfeift
Heitere Tipps für den Segeltörn

Ob Chartercrew, ob Fahrtencrew – wo gäbe es sie nicht, die kleinen menschlichen Unzulänglichkeiten? Da ist der unwirsche Skipper, da sind die Besserwisser, die ewigen Meckerer, die Alles-besser-Könner, die Übervorsichtigen und jene, die mit Geschick verstehen, sich vor allen lästigen Arbeiten zu drücken. Augenzwinkernd wird hier jedem der Spiegel vorgehalten. Und was schaut heraus? Ein mit all seinen menschlich-allzumenschlichen Schwächen liebenswerter Mitsegler, mit dem man gern im nächsten Jahr wieder auf Fahrt geht.
Wie der Autor mit viel Einfühlungsvermögen, Charme und Witz solche Wandlung beschreibt, das muss man gelesen haben! Cartoons von Uwe Wulf im Stil Mike Peytons ergänzen die 24 in sich geschlossenen Szenen des Büchleins aufs Trefflichste.

120 Seiten, 6 S/W-Zeichnungen, Format 12 x 18 cm, gebunden mit Schutzumschlag

 

Lieder-Seesack

Seemannslieder und Shanties zum Mitsingen
Ruder hart rechts!

Kluge Ratschläge für Fahrtensegler
Nach „Ruder hart links!“ erfreut Michael Green den Leser nun wieder in seiner typischen Art mit weiteren besonderen Ratschlägen zum Überleben auf und mit Segelbooten.
Diese heitere, illustrierte Segelanweisung gibt dem Fahrtensegler allerlei „kluge“ Tipps zur Vermeidung von Gefahren an Land und auf dem Wasser – angefangen beim Bootskauf bis zum Leben an Bord. Hier wird mit typisch britischem Humor und einem Augenzwinkern gezeigt, wie die Klippen des Seglerlebens erfolgreich umschifft werden können: Warum es etwa ratsam ist, das Barometer und die Kajütuhr nicht zu dicht nebeneinander zu hängen, um so den Anzug eines nie da gewesenen Tiefs zu verhindern – wenn die Uhr gerade dreiviertel Neun zeigt.
Die Irrfahrten des Barawitzka

Barawitzka – das ist ein geniales, ebenso schlitzohriges wie liebenswertes Ekelpaket von Yachtkapitän.
Sein Überführungstörn von Malta nach Athen gestaltet sich zusehends zu einer Odyssee in der Ägäis. Von den Göttern Griechenlands verflucht, erleiden er und seine Crew Sturm und Havarie. Sie landen – fernab vom gewählten Ziel – an düsteren, unheilschwangeren Gestaden und werden von einem modernen Zyklopen in Empfang genommen; die Crew gerät in die Fänge eines riesenhaften finsteren Mönchs, sie reißt sich von der Zauberin Circe los und segelt hinein in eine weitere Katastrophe, die sie um ein Haar ihr Schiff kostet.
Barawitzkas Irrfahrten sind die verrückten Segelabenteuer der „besten österreichischen Gebirgsmarine-Segelmannschaft“, die man einfach gelesen haben muss!
Barawitzka und die See-Amazonen

Dieses ist die überaus ergötzliche, ebenso unglaubliche wie wahrhaftige Geschichte, wie Boris Anastasius Barawitzka, der Frauen an Bord fürchtete wie der Teufel das Weihwasser, mit einer gemischten Mannschaft zu Regatta-Ehren gelangt. Begonnen hatte alles mit einer schallenden Ohrfeige, verabreicht von der Vorsitzenden der SUFF, der Segelunion Freier Frauen. So etwas war Kapitän Barawitzka, diesem fintenreichen liebenswerten Ekelpaket böhmisch-österreichischer Provenienz, noch niemals widerfahren.
Die SUFF wiederum wollte sich nicht mit männlichen Seglern gemein tun. Recht explosive Voraussetzungen also für einen Mittelmeertörn. Was Wunder, dass es denn zu mancherlei höchst kuriosen Entladungen kommt, bis Crewmitglied Berta, mit einem sehr femininen Trick, den bösen Konkurrenten Dr. Krobatschek auf die Tonne krachen lässt und die lärmige Crew auch noch einen städtischen Taubstummenpreis einheimst. Schließlich endet alles mit einer „weißen“ Hochzeit – natürlich auch nicht ohne spektakuläre Zwischenfälle – in Venedig.
Wie sich das alles zu einem vor Witz sprühenden Bravourstück der Erzählkunst zusammenreimt, kann man nicht beschreiben – das muss man gelesen haben.
Seglerbeichten

Yachties erleichtern ihr Gewissen
„Jeder Yachtsegler, der zur See gefahren ist, hat eine Leiche im Keller, weiß um ein Ereignis, das er lieber vergessen möchte, das aber dennoch auf seinem Gewissen lastet.“ Zu dieser Erkenntnis kam vor zwanzig Jahren der damalige Herausgeber des englischen Segelmagazins YACHTING MONTHLY. Aus seinen eigenen Erfahrungen als aktiver Segler, aus zahllosen Gesprächen und haufenweise Briefen erkannte er den Drang aller Yachtsegler, ihre peinlichsten „Heldentaten“ zu gestehen. Daraus entstand eine der beliebtesten Seiten der Zeitschrift, die Rubrik „Seglerbeichten“.
Über die Jahre ist alles vorgekommen: Havarien, Strandungen, Meuterei, unfreiwillig ausgelöste Rettungsinseln, abgestürzte Außenborder, zweifelhafte Richtfeuer, als Turnierlanzen missbrauchte Bugspriete – haarsträubende, peinliche und belustigende Missgeschicke. Und in solchen Situationen ist trockener Humor manchmal genauso wertvoll wie ein Hochseeschiffer-Patent.
Unter den beichtenden „Sündern“ sind auch die meisten der Mitarbeiter der Segelzeitschrift. Schwankend zwischen Lachen, Mitleid und stiller Schadenfreude kann das Unglück anderer für den Leser ein nützlicher Lehrmeister sein!
Zum ersten Mal sind in diesem Buch die besten „Seglerbeichten“ aus zwei Jahrzehnten gesammelt. Mike Peyton zeichnete zu den veröffentlichten Geschichten seine unnachahmlich treffenden Karikaturen, deren Originale die ge-ständigen „Sünder“ als Honorar erhielten. So ist dieses Buch Pflichtlektüre für alle Freizeitskipper – am besten zu lesen an einem sicheren, ruhigen Liegeplatz!
Best of Mike Peyton

Der Engländer Mike Peyton avancierte im Laufe der Jahre zum international bekanntesten Zeichner maritimer Cartoons. Sie wurden in nahezu allen großen Bootssport-Magazinen Europas veröffentlicht. Sein Erfolg beruht nicht zuletzt auf den intimen Kenntnissen der Segelszene an der englischen Kanalküste, eines der schwierigsten Segelreviere überhaupt. Ebbe und Flut bestimmen den Fahrplan der dortigen Fahrtensegler, die sich mit teilweise extrem kleinen, alten oder kuriosen Booten aufs Wasser begeben. Da bleiben Missgeschicke nicht aus, die Peyton sehr genau beobachtet und mit dem sicheren Strich eines versierten Cartoonisten zu Papier gebracht hat.
Ein Teil seines Erfolges beruht auch auf der Tatsache, dass wohl jeder Fahrten- und Regattasegler im Laufe der Zeit mit ähnlichen Situationen konfrontiert worden ist und sich in den Cartoons wiederfindet. Peyton hält also seinen Lesern gleichsam den Spiegel vor und macht ihnen klar, auf was für einen unkalkulierbaren und manchmal auch grotesken Sport sie sich eingelassen haben.
Aus tausenden seiner Cartoons wurden hier 130 Motive für den neuen Sammelband Best of Mike Peyton ausgewählt. Er wird die treue Fan-Gemeinde, die Peyton seit Jahrzehnten in allen deutschsprachigen Ländern hat, begeistern.

Gegen den Strom
In 178 Tagen allein um die Welt

Willst du eigentlich nur reden oder auch handeln?“ Dieser Satz, der in einem ihrer letzten Gespräche mit ihrem Vater auftauchte, sollte das Leben Dee Caffaris völlig umkrempeln. Nach seinem Tod beginnt für sie eine Zeit der Neuorientierung. Sie sucht nach ihrer eigenen Bestimmung im Leben und findet sie auf dem Meer. Aus der Sportlehrerin wird eine Profiskipperin.
Sie bewirbt sich als einziger weiblicher Skipper bei der „Global Challenge“, der Regatta in westliche Richtung um die Welt und bekommt den Job. Nach ihrer Rückkehr trifft sie Chay Blyth, den berühmten englischen Einhandsegler, der 1970 mit seiner Yacht nonstop gegen den vorherrschenden Wind und die Strömungen gesegelt war, und er stellt ihr die Frage: „Wie wäre es, als erste Frau nonstop und solo gegen Wind und Strom um die Welt zu segeln?“ Eine verrückte Idee – Familie und Freunde sind erschrocken: „Gleich wieder los? Allein? Und noch dazu in die falsche Richtung!“
Wenn es wirklich gelingen soll, muss sie es sofort angehen: Boot und Sponsoren finden, das Schiff umbauen, trainieren, lernen, bunkern ... und rechtzeitig starten, damit sie das Südpolarmeer im dortigen Sommer durchqueren kann. Und sie findet tatsächlich einen Sponsor und ein Boot, das sie noch einmal um den Globus tragen wird: durch brüllende Stürme, gigantische Wellen, Flauten, Einsamkeit und lebensbedrohliche Situationen. Sie führt Reparaturen in schwindelnder Höhe bei starkem Seegang durch und löst überlebenswichtige Probleme – und sie ist unglaublich allein auf dieser Fahrt. Am schlimmsten macht ihr der Schlafmangel zu schaffen. Und wo bleibt das Schöne, das Erhabene? Es ist da: in traumhaften Sonnenuntergängen, in nachts leuchtenden Eisbergen, unglaublichen Sternenhimmeln, im vor Leben berstenden Ozean der südlichen Hemisphäre. Nach 178 Tagen hat sie es geschafft und eine der größten Herausforderungen eines Seglerlebens bestanden.
Ein großartiger Bericht über eines der faszinierendsten Abenteuer

208 Seiten, 36 Farbfotos, 3 Schiffsrisse, 1 Karte
Format 12,5 x 21 cm, gebunden mit Schutzumschlag

Welt umrundet
Abenteuer zwischen Traum und wirklichkeit

Als die Schweizer Katrin und Dieter auf ihrer STENGAH, einer Hallberg-Rassy 42, den Hafen im spanischen Ampuriabrava verlassen, planen sie keineswegs eine Weltumrundung, sondern wollen einfach so lange segeln, wie es ihnen Spaß macht. Als sie wieder dort einlaufen, haben sie neun Jahre, einen Monat und rund 80 000 Seemeilen unter den Kiel genommen und die gesamte Gefühlspalette von überschäumender Lebensfreude bis zu nackter Panik erlebt. Zwischen Tahiti und Moorea ertönte sogar einmal der Schrei an Bord: „Ich hasse das Segeln!“ …
Stürme haben sie abgeritten, Gewitter und Flauten erduldet, Flammen züngelten aus den Ritzen hinter STENGAHs Schalttafel, aber auch die Wunder der Natur haben sie bestaunt, paradiesische Lagunen besucht – und manchmal hinter Kulissen geschaut, wo sich unter der tatkräftigen Mithilfe von Umweltfrevlern, Banditen, Drogenhändlern, Stechmücken und gelb geringelten Seeschlangen mancher Vorhof der Hölle auf ihrer Route etabliert hatte, die von Spanien über Malta – Madeira – Barbados – Trinidad – Panama – Hawaii – Alaska – Tonga – Indonesien und Südafrika mit vielen Zwischenstopps auch über manche innere Grenze wieder zum Ausgangspunkt zurückführte.
Als Leser dieses wundervollen Törnberichts aber wünscht man sich nur, dass dieses außergewöhnliche Buch nie enden möge.
Katrin Henzi und ihr Mann leben in Rueyres-St-Laurent in der Schweiz.

288 Seiten, 33 Farbfotos, 2 Karten, Format 12,5 x 21 cm, gebunden mit Schutzumschlag

Wir hauen ab
Eine Familie unter Segeln

Alles ist möglich, man muss es nur wollen“, heißt die Devise von Bernd, 40, Susanne, 39, Daniel, 16, Mike, 5, und Maria, 4, nachdem die Goldschmiede und die gesamte Habe in Oldenburg verkauft, alle Versicherungen gekündigt wurden und sie auf ihrer NIS RANDERS – Kurs Süd – in eine ungewisse Zukunft aufgebrochen sind.
Ganz ohne Zweifel ist ihr spannender Bericht über die 750 Tage lange Reise, während der sie 26 000 Seemeilen zurücklegen und einmal die Welt umsegeln, ein aufregendes Abenteuerbuch, das man bis zur letzten Seite genießt, denn vom blutigen Anfänger zum souveränen Seemann mutiert der Skipper erst, nachdem die 10-Meter-Stahlyacht als zweitkleinster Teilnehmer der Atlantic Rally for Cruisers über den Großen Teich geschippert ist – und auch erst nachdem die Crew alles erlebt und erlitten hat, was einem auf den Meeren dieser Welt an Unvorhersehbarem zustoßen kann.
Dieses Buch ist aber noch viel mehr! Es ist die Geschichte eines pubertierenden Jungen, der sich auf diesem Weg vom sogenannten Schulversager zu einem verantwortungsbewussten jungen Mann entwickelt; es erzählt die Story, wie Vater und Sohn allmählich zu Freunden und echten Partnern werden; es ist ein gelungenes Beispiel für kindgerechtes Segeln und eine unverzichtbare Lektüre für alle, die einen solchen Törn noch vor sich haben oder wenigstens davon träumen.

3. Auflage, 288 Seiten, 48 Farbfotos, 2 Karten, Format 12,5 x 21 cm, gebunden mit Schutzumschlag

Meer als ein Traum
Unter Segeln ins Glück

Fast schon ein Klassiker: Ein junges Paar, gerade mit der Ausbildung fertig, hat einen Traum: das Meer, viel Zeit und die Barfußroute im Kopf. Die erste Etappe noch getrennt, erkundet Michael die Route vom IJsselmeer bis zu den Kanarischen Inseln, wo seine Lebensgefährtin endlich nicht nur für ein paar Wochen Urlaub, sondern auf Dauer dazusteigt. Ihr erstes gemeinsames Ziel sind die Kapverden, die sie ausgiebig auf und unter Wasser erkunden. Dann der Sprung über den Atlantik, die Karibik lockt … Später dann der Panamakanal und Galapagos, die Südsee, der Pazifik und der Indische Ozean.
Was als zweisames Abenteuer und mit der Zielsetzung „drei Jahre Auszeit“ beginnt, entwickelt zunehmend eine Eigendynamik, die sich nur deshalb einstellen kann, weil beide sich kompromisslos auf ihre IRON LADY und die jeweiligen neu zu entdeckenden Länder einstellen. Am Ende blicken sie auf sieben Jahre zur See zurück, sind reifer geworden, haben einen unendlichen Erfahrungsschatz – und unterwegs zwei Kinder geboren, die ihre ersten Jahre im freien Leben auf den Ozeanen genießen.

2. Auflage, 280 Seiten, 40 Farbfotos, 20 S/W-Fotos, 1 Karte, Format 12,5 x 21 cm, gebunden mit Schutzumschlag

Segelzeit

Im November 1965 kaufte Wilfried Erdmann sein erstes Segelboot, und damit begann sein Leben in jeder Hinsicht neu. Ahnungslos war er, einer, der sich erst einmal mit den grundlegenden Dingen beschäftigen musste, der lernte, wie man Segel zu bedienen hat und dass es manchmal sinnvoll ist, die Schot aufzufieren. Mittlerweile ist sein Name Synonym für das Segeln schlechthin geworden. Sowohl seine herausragenden Leistungen als Einhandsegler als auch die Törns zusammen mit seiner Frau oder mit Gästen, Reisen um die ganze Welt oder Entdeckungen im heimatlichen Jollenrevier zeigen: Wilfried Erdmann hat Sinn für alles, was sich mit Segeln „bewegen“ lässt.
Die nun vorliegenden Reiseaufzeichnungen entstanden überwiegend zwischen seinen langen Seetörns. Denn es gibt, auch wenn es manchmal nur kurze Fahrten waren, keine Segelzeit, in der nichts geschieht. Es sind mannigfaltige Eindrücke. Selbstauskünfte, veröffentlichte und unveröffentlichte Reportagen, Betrachtungen zum Meer, Erinnerungen, Informationen: ein erzählerischer und dokumentarischer Abriss seiner über 40 Jahren währenden Segelzeit.
Über das Charter-, Jollen- und Sturmsegeln berichtet Wilfried Erdmann ebenso wie über eine Motortrawlerfahrt über den Pazifik und die Erlebnisse auf einem Segelkutter im Eis Sibiriens. Und wie immer wird dieses ganze Spektrum in der für ihn typischen Art ausgebreitet: Ehrlich. Schnörkellos. Nacherlebbar. Genussvoll.
Ausgestattet mit gewohnt guten Bildern zudem ein Augenschmaus – im Grunde für jeden Segler ein Muss!

2. Aufl.,296 Seiten, 89 Farb- und 8 S/W-Fotos, 11 Karten, Format 14,2 x 21,5 cm, gebunden mit Schutzumschlag

Astrid Erdmann
Die Weltumseglerin

In ihrem Reisejournal ist Astrid Erdmann der Magie des Segelns auf der Spur: Was bedeutet es überhaupt, mit einem Boot zu leben und zu reisen? Unterwegs erlebte sie nicht nur wundervolle, aber ebenso extreme Situationen, nicht nur die Fremde und Exotik, sondern entdeckte auch das eigene Ich. Astrid Erdmann erzählt, wie sie das Meer, die Inseln und Menschen und das Leben mit Kleinbooten erfahren hat – als junge Frau um die Welt, als Mutter mit Kind in der paradiesischen Inselwelt der Südsee, aber auch ganz schlicht auf Reisen um ein paar Kaps nach Schottland, Bornholm oder innerhalb der Dänischen Südsee. Ganz am Rande dokumentiert die Weltumseglerin Anregungen, Lösungsvorschläge und Lektionen, die das Segeln lehrt.
Astrid Erdmann, geboren 1945, ist in Düsseldorf aufgewachsen. Nach Studium und Beruf als Sportlehrerin heiratete sie als 24-Jährige den Weltumsegler Wilfried Erdmann und segelte mit ihm um die Erde. Weil ihr das einfache Dasein mit Booten in der puren Natur gefiel, setzte sie das Leben unter Segeln fort. Es folgten lange Törns in die Südsee, auf Nord- und Ostsee, kurze Reisen auf ihrem Hausrevier, der Schlei. Unbeabsichtigt wurde sie, über 40 Jahre hinweg, „Hauptmitwirkende“ in über einem Dutzend Bücher ihres Mannes.

288 Seiten, 60 Farb- und 20 S/W-Fotos, 1 Karte, Format 14,2 x 22 cm, gebunden mit Schutzumschlag

Kein Weg ist zu weit
Die Geschichte der DAGMAR AAEN

„Arved Fuchs als Erster unter Segeln um den Nordpol“, „Segelabenteuer im Packeis“, „Mit dem Wind bis ans Ende der Welt“ – mit diesen Schlagzeilen macht Arved Fuchs immer wieder auf sich aufmerksam. Doch ohne die DAGMAR AAEN, den alten, hölzernen Haikutter, würde wohl kaum eine seiner Expeditionen stattfinden. Grund genug, diesem robusten Kleinod dänischer Schiffbaukunst ein Dankeschön in Buchform zu widmen.
Neben den persönlichen Erlebnissen und dem Bordalltag abseits der bekannten Expeditionshöhepunkte erfährt der Leser einiges über Haikutter und Traditionssegler, über Freuden und Leiden, die hölzerne Schiffe mit sich bringen. Amüsante Episoden und harter Einsatz, Historisches und bisher nie Veröffentlichtes, herrliche Bilder zum Staunen und zum Schwelgen – all dies wird in dieser einzigartigen Mischung liebevoll miteinander verwoben. „Shiplover“ kommen ebenso auf ihre Kosten wie Freunde von Abenteuerreisen.

144 Seiten, 80 Farb- und 10 S/W-Fotos, 3 Karten 4 , Format 21 x 24 cm, gebunden

Im Schatten des Pols
Auf Shackletons Spuren im härtesten Meer der Welt

Im eisigen Weddellmeer kämpft einsam ein winziges hölzernes Boot gegen den Sturm. An Bord drei Männer und eine Frau, müde und angespannt. Ungewiss, ob sie ihr Ziel erreichen werden, und vor allem, ob sie es rechtzeitig erreichen werden, denn vor einigen Tagen sind die Trinkwassertanks leck geschlagen. Kein historisches Abenteuer – die Expedition ist im Jahr 2000. Doch ähnliches spielte sich hier schon 1916 ab: In einer dramatischen Aktion rettete Ernest Shackleton nach dem Sinken der Endurance die Mitglieder seiner Expedition. Viel ist darüber geschrieben worden, doch die Reise eins zu eins zu wiederholen, verlangt außergewöhnlichen Mut und genaue Planung.Arved Fuchs ist es geglückt: Im Februar 2000 bezwangen er und seine Crew in einem originalgetreuen Nachbau des Rettungsbootes das „härteste Meer der Welt“. Sie erreichten Südgeorgien und überquerten die gebirgige Insel wie seinerzeit Shackleton zu Fuß.

3Aufl.,224 Seiten, 158 Farb- und 15 S/W-Fotos, Format 20 x 23 cm, gebunden mit Schutzumschlag

Kälter als Eis
Die Wiederentdeckung der Nordostpassage

Viele spektakuläre Reisen hat der bekannte Abenteurer bereits gemacht, nichts scheint dem erfolgverwöhnten Bad Bramstedter zu misslingen. Doch da gibt es einen weißen Fleck auf seiner persönlichen Landkarte – eine Route, die er bereits dreimal angegangen ist, und die sich bisher immer als stärker erwiesen hat: die Nordostpassage, den Seeweg entlang der russischen Küste von Norwegen nach Alaska.
Sein vierter Versuch, diese Passage durch das Eis zu bezwingen, ist jetzt geglückt: Von Mai bis Oktober 2002 hat Fuchs den nördlichen Seeweg mit seinem Kutter DAGMAR AAEN bewältigt, was nicht nur für ihn persönlich eine Sensation bedeutet. Noch nie zuvor ist es einem Segelboot gelungen, die Passage innerhalb einer Saison zu durchfahren. Und nach dem Eroberer der Passage, A.E. Nordenskjöld, ist die DAGMAR AAEN zusammen mit der ebenfalls in diesem Jahr gestarteten französischen Yacht VAGABOND erst das zweite Segelschiff, das die komplette Passage überhaupt bewältigt hat. Zugleich ist Arved Fuchs der Einzige, der jemals den gesamten Nordpol im Segelschiff und ohne die Hilfe von Eisbrechern gerundet hat.

2 Aufl.,224 Seiten, 228 Farbfotos, 9 Karten, Format 20 x 23 cm, gebunden mit Schutzumschlag

Ein Traum wird wahr
Als erste Deutsche einhand um die Welt

Als die 42-jährige Stuttgarter Vorstandsassistentin mit ihrer damals bereits 18 Jahre alten, 9,25m langen Yacht „Mädchen“ in Brest auslief, ahnte kaum jemand etwas von ihrem abenteuerlichen Plan, die Welt allein zu umsegeln. Den enthüllte sie erst in Kapstadt, als sie sicher war, dass sie es schaffen könnte. Sie wählte nicht die bei den Weltumseglern meist übliche Passatroute, sondern die schwierigere Route der alten Windjammer – von West nach Ost.

In der Tasmansee durchlebte sie ihre härteste Bewährungsprobe: Nachdem sie sich tagelang durch brechende, explodierende Wellen geboxt hatte, kenterte ihre Yacht, für Sekunden verlor sie das Bewusstsein. Doch das Schiff überstand. Der Bruch eines Ruderbolzens zwang sie schließlich, statt, wie geplant, ums Kap Hoorn zu segeln, durch den Panamakanal in den Atlantik zurückzulaufen.
Nach 338 Seetagen und 31 834 zurückgelegten Seemeilen, mit nur sieben Zwischenstopps, landete sie wieder in Brest. Für ihre außergewöhnliche seglerische Leistung erhielt sie, neben zahlreichen weiteren Ehrungen, den Trans-Ocean-Preis, den Ludwig-Schlimbach-Preis (bedeutendste Auszeichnung der deutschen Ozeansegler) und den in Großbritannien noch bedeutenderen Award of Merit.

3. Auflage, 250 Seiten, 42 Farbfotos, 1 karte, Format 13,5 x 21,5 cm, kartoniert

Allein gegen den Wind
Nonstop in 343 Tagen um die Welt

Nonstop um die Welt zu segeln – dazu gehört schon mehr als eine gute Portion Selbstbewusstsein und mentale Stärke. Darüber hinaus gegen die vorherrschenden Winde und Strömungen ein solches Unternehmen anzugehen, traute sich bisher nur eine Handvoll Segler. Wilfried Erdmann, ebenso bescheiden wie kämpferisch, ist dieses Wagnis eingegangen: Allein gegen den Wind, nonstop um die Erde. Im Sommer 2000 startete er mit seiner Yacht KATHENA NUI von Cuxhaven aus. 343 Tage später war er wieder zurück, hatte allen Stürmen getrotzt, jede Flaute bekämpft und die psychischen Probleme mit der ihm eigenen Stärke verarbeitet.
Unwägbarkeiten jeder Art gab es mehr als genug: Stürme so schwer, dass er um sein Schiff bangte; Einsamkeit, in seltenen Telefonaten mit seiner Frau immer wieder schmerzhaft vor Augen geführt, und schließlich die scheinbar unendliche Dauer, die ihn dazu zwingt, rationierte Lebensmittel noch strenger einzuteilen, Wasser zu sparen, Genügsamkeit zu üben.
Nur fünf Seglern gelang bisher dieser Törn. Der Deutsche ist nicht nur der Älteste, sondern segelt auch das mit Abstand kleinste Boot, das jemals auf dieser härtesten Route um die Welt unterwegs war. Die nur 10,60 m lange Alu-Yacht hatte sich schon einmal rund um die Welt bewährt. Damals, vor 16 Jahren, gelang Erdmann sein erster Nonstop-Törn, in 271 Tagen mit Wind und Sturm um den Erdball. Jetzt war alles gegen ihn.
Mit entwaffnender Ehrlichkeit berichtet der Extremsegler über seinen Plan und dessen Durchführung, verbunden mit allen Problemen, Höhen und Tiefen des Einhandsegelns. Seine einmalige Reise fand größte publizistische Resonanz in deutschen und internationalen Medien.

3.Aufl.,312 Seiten, 67 Farbfotos, 38 S/W-Abbildungen
1 Routenkarte, Format 13,5 x 21,5 cm, kartoniert

Die magische Route

Als erster Deutscher allein und nonstop um die WeltWilfried Erdmanns dritte Weltumseglung wurde eine Extremreise: Als erster Deutscher umrundete er allein nonstop die Erde in Weltrekordzeit, und zwar entlang des gefährlichen 50. Breitengrads Süd. Die packende Dokumentatione einer Rekord-Weltumseglung. Mit über 90 Fotos.

4. Auflage, 248 Seiten, 98 Farb- und 2 S/W-Fotos, 4 Zeichnungen, 10 Karten, Format 13,5 x 21,5 cm, kartoniert

Ein deutscher Segelsommer

Auch wenn der Name anderes suggeriert: Wilfried Erdmann ist ein Seemann, und als solchen zieht es ihn immer wieder aufs Wasser. In aller Munde durch seinen vorherigen Törn, sucht er dieses Mal das andere Extrem: Das Gegenstück zu „Allein gegen den Wind“ sollte es werden, ein „Kuscheltörn“ über die Ostsee nach Mecklenburg-Vorpommern und nach Polen. Doch wer sich jetzt beschauliches Segeln vorstellt, der irrt. Eine 50 Jahre alte Hansa-Jolle, gebaut von der berühmten Werft Abeking & Rasmussen, ist seine KATHENA GUNILLA, und trotz des „Jahrhundertsommers“ muss er mehr Stürme abreiten und aushalten, als ihm lieb ist. Doch unbeirrt zieht er seinen Kurs: Segelt über Maasholm und Bagenkop nach Warnemünde und hangelt sich fortan entlang der Küste und durch die Boddengewässer nach Osten bis zum polnischen Städtchen Pomorski. Von dort geht es über Flüsse, Kanäle und die mecklenburgische Seenplatte, über Elbe und Lübeck sowie die Ostsee zurück an die heimatliche Schlei. 1268 Seemeilen legt er zurück, 144 Tage nimmt er sich dafür Zeit.
Vom Segeln und dem beengenden Leben auf einer Jolle, vor allem aber von seinen Eindrücken der wechselhaften Landschaft und der Menschen, von seinen Zweifeln und den Momenten des großen Glücks auf einem kleinen Boot berichtet Erdmann – wie immer gekonnt, leise und ehrlich. Vergleiche zur 13 Jahre zurückliegenden Reise („Mein grenzenloses Seestück“) werden angestellt und Neues mit offenen Sinnen wahrgenommen.
Ein großartiges Lesevergnügen – wie immer reichlich durch stimmungsvolle Bilder ergänzt. Ein Buch, das weit mehr Menschen interessieren wird, als es Jollensegler gibt, denn über die Reise hinaus gibt es auch wieder neue Seiten an Deutschlands berühmtestem Segler zu entdecken.

240 Seiten mit 72 Farb- und 17 S/W-Fotos, 3 Karten, 1 Riss
Format 13,5 x 21,5 cm, kartoniert

Ein unmöglicher Törn

Transatlantik mit GATSBY und Gewinnern
Dieses ist in jeder Hinsicht ein außergewöhnliches Buch. Zum einen die anschauliche Schilderung einer überragenden seglerischen Leistung, zum anderen ein faszinierendes Psychogramm. Deutschlands bekanntester Weltumsegler, Wilfried Erdmann, segelt die 16 Gewinner eines Preisausschreibens des „Stern“ auf der 15-m-Yacht GATSBY über den Nordatlantik. Von Cuxhaven nach New York und zurück. Männer und Frauen aus den unterschiedlichsten Berufen. Keiner hat Segelerfahrung, alle sind einander fremd. Beste Voraussetzungen für ein Scheitern. Erschwerend kommt hinzu, dass sie in eine ausgedehnte Schlechtwetterperiode mit viel Sturm geraten. Was die meisten als fröhliches Abenteuer angehen, wird zur großen menschlichen Bewährungsprobe. Auch für Skipper Erdmann. Er schafft es, mit ungeahntem psychologischen Geschick, selbst die kritischsten Situationen souverän zu meistern und die „Mitfahrer“ zu einer verantwortungsbewussten Mannschaft zusammenzuschweißen.
Es ist dies eine spannende Erzählung vom Seesegeln und zugleich ein objektiver und fairer Bericht über Reaktionen von Menschen in Grenzsituationen.

7. Auflage, 250 Seiten, 37 Farbfotos und 54 Abbildungen, Format 13,5 x 21,5 cm, kartoniert

Mein grenzenloses Seestück

Jollenfahrt durch Mecklenburg-Vorpommern
Viermal war er um die Welt gesegelt, Kap Hoorn und Tahiti waren ihm vertraut, seine vorpommerische Heimat in der ehemaligen DDR aber blieb ihm versperrt - bis die Grenzen fielen. Sogelich macht sich Erdmann auf die Reise. Diesmal nicht mit seiner komfotablen Kielyacht, sondern mit einem 5,80 m langen Schwertzugvogel, mit "Kocher und Schlafsack" und ohne Motor. 1184 Seemeilen sind es von der Schlei bis zur Insel Usedom, einschließlich Bodden und Haffs und der Umrundung Rügens, die er auf der Ostsee zurücklegt. Eine großartige seglerische Leistung. Und weiter geht es 104 km Peeneaufwärts und zur Mecklenburger Seenplatte. Für ihn, der die vielgerühmten Südsee-Paradiese kennt, wird diese Reise in die alte Heimat zu einem unvergleichlichen Erlebnis.
Er findet Idylle und Einsamkeit mit einer ungeahnt vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt. Überall an Seeufern und den schmalen Wasserstraßen der Flüsse und Kanäle. Dazwischen glückliche und auch nachdenkliche Begegnungen mit den Menschen dieser "vergessenen" Landschaft, die gerade dabei sind, sich in Ihrem "grenzenlosen" Dasein einzurichten.

5. Auflage, 220 Seiten, 37 Farb- und 55 S/W-Fotos, Format 13,5 x 21,5 cm, kartoniert

Ostsee-Blicke
Ein Segelsommer mit KATHENA 7

Nachdem Wilfried Erdmann mit seiner Frau Astrid die Ostsee umsegelt hat, bekennt der Weltumsegler: „Die Ostsee ist das schönste Segelrevier vor unserer Haustür – selbst der anspruchsvolle Segler wird vom Norden überwältigt sein ...“.
Und die Erdmanns sehen und erleben in über 100 Tagen, was Zehntausenden von deutschen Fahrtenseglern vor Augen schwebt: Sie kreuzen den Bottnischen Meerbusen hinauf bis Haparanda, genießen die Gastfreundschaft in den baltischen Staaten, sie besuchen die Åland-Inseln, durchfahren den Göta-Kanal, verweilen im Traumrevier der schwedischen West- und Ost-Schären, erreichen Larvik in Norwegen und beschließen die Rundreise in der dänischen Inselwelt.
Wilfried Erdmann erzählt in diesem Buch von den Begegnungen mit Land und Leuten, von dem großartigen Naturschauspiel des Nordens, den wechselnden Landschaften und der faszinierenden Natur: Schären, Wälder, Strände, Eilande und Wasserfälle – „Ostsee total“, wie Erdmann sagt: „Grenzenloses Segeln in einer Natur, die nie mittelmäßig ist.“
Dies ist kein profaner Reisebericht über die 145 angelaufenen Häfen und Ankerplätze – dies ist weit mehr: eine Entdeckungsreise zu den Skandinaviern und Balten, spannend erzählt, gesehen mit den Augen des Weltumseglers, der sein eigentliches Heimatrevier neu- und wiederentdeckt.

272 Seiten, 43 Farb- und 42 S/W-Fotos, 12 Karten, Format 13,5 x 21,5 cm, kartoniert

Der Weg in die weiße Welt
Mit der Dagmar Aaen nach Grönland

Schnee, Eis, Sturm, ein traditioneller Gaffelkutter, das Wissen um frühere, gescheiterte Expeditionen: Dies ist der packende Bericht über den Grönland-Törn von Arved Fuchs, seiner Crew und der „Dagmar Aaen“.
Mit dem Schiff, einem Heißluftballon und auf Skiern begibt sich Arved Fuchs auf die Spur früherer Polarforscher. Doch neben der Rekonstruktion der fast vergessenen Arktisexpeditionen von Salomon Andrée und Carl Koldewey ist auch wieder das eigene Erleben im Grenzbereich Ziel dieser aufregenden Reise.
Ein spannender Bericht über damals wie heute ungewöhnliche Leistungen zu Lande, in der Luft und auf dem Wasser – ein Muss für jeden Abenteuerfreund!

2. Auflage, 384 Seiten, 85 Farb- und 22 S/W-Fotos, 22 Karten, Format 13,5 x 21,5 cm, kartoniert

South Nahanni
Kanu-Abenteuer im Norden Kanadas

Nahanni – „das Land der Leute von weit her“ – so etwa könnte die Übersetzung des Flussnamens lauten, der zu einer Legende geworden ist. Zusammen mit drei Freunden hat Arved Fuchs schon vor Jahren den Nahanni in traditionellen Kanus von der Quelle bis zur Mündung befahren und schildert die Einzigartigkeit, Wildheit und Schönheit dieses Flusses.
Neben seinen Paddel- und Wandererlebnissen bietet der Autor eine Fülle von Informationen, die dem Leser diese ebenso abgelegene wie faszinierende Region des kanadischen Nordens näher bringt.
Eindrucksvolle Fotos und detailreiche Karten der einzelnen Streckenabschnitte lassen nicht nur sportlich ambitionierte Leser, sondern auch Naturliebhaber voll auf ihre Kosten kommen.
Neuauflage eines Klassikers der Kanuliteratur, der bis heute nichts an Aktualität verloren hat, sondern aufgrund geänderter Reisegewohnheiten und -möglichkeiten mehr Leser denn je finden wird.

176 Seiten, 24 Farb- und 57 S/W-Fotos, 12 Karten, Format 13,5 x 21,5 cm, kartoniert

Mal seh'n wie weit wir kommen
Mit dem Kleinboot um die Welt

Mit einem Sechseinhalb-Meter-Boot um die Welt, zu dritt. Mit Kind. Eine Extremreise? Kann das gut gehen? Als die junge Familie losfährt – Sohn Andreas ist bei Antritt der Reise gerade mal drei Jahre alt –, ist sie voller Zweifel. Deshalb erzählt sie lieber niemandem von ihrem Vorhaben. Erst mal seh’n …
Gemeinsam werden alle Schwierigkeiten gemeistert, das neu gekaufte, kaum getestete Boot „live“ erprobt, die Freiheit der Meere auf kleinem Fuß genossen. Erste Höhepunkte werden ebenso intensiv erlebt wie immer wieder auftretende Ängste. Die Äquatortaufe: ausgefallen wegen Erschöpfung. 800 sm gegen den Wind zu kreuzen: die Hölle auf Erden. Maden im Proviant auf dem ersten Drittel des Pazifiks: Ekel und Resignation. Jeder Sturm: ein Grund mehr, aufzugeben. Und doch gibt es immer wieder die schönen Momente: die bewusst gesuchte Enge und Geborgenheit der Familie, das Paradies der Südseeinseln, die eigene Entwicklung. Und all dies in einer Nussschale, einem Serienbau mit Außenbordmotor, der neben der absoluten Minimalausrüstung maximal 200 Liter Trinkwasser und Proviant für höchstens 60 Tage fasst. Was bleibt, ist die Erkenntnis: Es gibt nichts Schöneres, als zusammen mit einem Kind die Welt zu entdecken.
In fröhlicher, durchaus selbstkritischer Art wird hier beschrieben, wie auch mit geringen Mitteln Träume verwirklicht werden können.

240 Seiten, 40 Farbfotos, 10 Zeichnungen, 1 Karte, Format 13,5 x 21,5 cm, kartoniert

Vom Alltag in die Südsee

Am Anfang war ein Traum und die Sehnsucht nach fernen Ländern und Inseln, hinzu kam die Neugier aufs Segeln.
Nach jahrelangen Vorbereitungen verlassen die beiden Autoren ihren Heimathafen am Altrhein, um in sechs Jahren die Welt zu umsegeln.
Und obwohl sie – ganz mit Absicht – auf der klassischen „Barfußroute“ (Kanaren − Karibik − Panamakanal − Südsee − Neuseeland/Australien − Thailand − Suezkanal) bleiben, haben sie aufregende und bewegende Erlebnisse, deren Reichhaltigkeit eben nicht davon abhängt, wie viele andere vorher schon da waren. Ausschlaggebend ist allein die eigene Bereitschaft, sich auf Land, Leute, neue Eindrücke einzulassen – und auf die Fähigkeit, Orte aufzuspüren, an denen die „Herde“ vorbeirennt.
Im Laufe der Zeit sammelt das Paar seine Erfahrungen. Es erkennt, dass moderne Errungenschaften das Leben der Langfahrt-Yachties erleichtern, dass man jedoch den Unkenrufen der „alten Hasen“, heutzutage gäbe es auf den eingefahrenen Routen keine Abenteuer mehr, nicht unbedingt glauben darf. Denn gerade diese Hilfsmittel ermöglichen den modernen Aussteigern die Freiheit, Dinge zu erleben und Gegenden zu er„fahren“, die den Pionieren verschlossen blieben
oder nur mit größten Risiken zu erreichen waren.

288 Seiten, 60 Farbfotos, 2 Karten, Format 13,5 x 21,5 cm, kartoniert

Der verschenkte Sieg

Als Moitessier 1969 eine gutdotierte Einhand-Nonstopp-Regatta um die Welt abbrach, die er schon fast gewonnen hatte, und statt zum Zielhafen in die Einsamkeit der tahitischen Inseln segelte, schüttelte alle Welt verständnislos den Kopf. Ganz allein und ohne Zwischenstopp war er auf seiner Joshua um die drei großen Kaps gesegelt – Kap der Guten Hoffnung, Kap Leeuwin und Kap Hoorn, als er abdrehte und auf Ruhm und Geldpreis verzichtete. Dieses Buch liefert nachträglich die Gründe dafür. Moitessier schildert darin spannend und hautnah die äußeren Geschehnisse seiner Reise und gewährt dem Leser zugleich Einblick in seine Gedanken und die innere Verarbeitung der ihn umgebenden großartigen Natur. Die Tierwelt der drei großen Ozeane, der Himmel über der südlichen Erdhalbkugel, der Überlebenskampf des kleinen Bootes – Moitessier erzählt davon so lebendig wie kein Alleinsegler vor ihm. Sein Buch ist ein Erlebnis – selbst für diejenigen, die noch nie ein Segelboot betreten haben.
In einem umfangreichen Anhang erfährt der Leser alles Wissenswerte über Ausrüstung, Reparaturen und taktisches Verhalten bei schwerem Wetter. Mit diesem Buch wurde Moitessier zur Kultfigur der Segler und Aussteiger.
Bernard Moitessier, Philosoph, Segler, „Aussteiger“, war einer der Ersten, die Segeln nicht nur als Fortbewegung, sondern als Lebensart empfanden. Seine Philosophie der einfachen Dinge hat Tausende Segler beeinflusst.

6. Auflage, 260 Seiten, 31 Farbfotos, 45 Zeichnungen, 8 Karten, Format 13,5 x 21,5 cm, kartoniert

Über die Ostsee in die Freiheit

Dramatische Fluchtgeschichten
Die nasse deutsche Grenze - wer kennt sie schon? Anders als bei Mauer und Stacheldraht gab es über sie bisher keine Dokumentation. Westsegler fürchteten den unsichtbaren Todesstreifen. Ihnen schien das Feuer von Kap Arkona wie Licht von einem fremden, gefährlichen Stern. Ostsegler wurden mit martialischer Abschreckung und ausgeklügelter Überwachung ferngehalten. Ein Paddel im Rucksack, ein Faltboot im Zelt konnte Gefängnis bedeuten. Dennoch versuchten rund 5000 Männer, Frauen und Kinder über die Ostsee zu fliehen - viel mehr als bisher bekannt: in Segelyachten, Schlauchbooten, Kajaks, mit Surfbrettern, selbstgabauten Mini-U-Booten oder einfach als Schwimmer. Sogar Grenzer suchten mit ihren Wachschiffen die Freiheit. Fesselnd berichten die Rostocker Autoren über viele noch unbekannte Fluchtabenteuer - erfolgreiche und tragisch gescheiterte. Erstmals wagen es Flüchtlinge, ihr dramatische Geschichte zu erzählen. Zahlreichte Fotodokumente und Faksimiles belegen den zeitgeschichtlichen Rang dieses Buches.

6. Auflage, 230 Seiten, 28 Fotos, 13 Zeichnungen, Format 13,5 x 21,5 cm, kartoniert

Achtzigtausend Meilen und Kap Hoorn
Ein Seglerleben

Bobby Schenk gilt als der erfahrenste und erfolgreichste Sachbuchautor auf dem Gebiet des Fahrtensegelns und der Navigation. Sein Wissen verdankt er mehrjährigen spektakulären Segelreisen um die Welt, die er mit seiner Frau Carla unternahm. Carla und Bobby Schenk waren die ersten Segler, die sowohl die Welt auf der Passatroute umsegelten als auch Kap Hoorn von West nach Ost in den Brüllenden Vierzigern.
Wie kommt ein Binnensegler aus Bayern dazu, über viele Jahre auf allen Weltmeeren zu segeln und zu leben? Wie finanziert er seine Schiffe, er ist ja kein Millionär? Hat er sein Paradies gefunden, wenn er sich in der Südsee in der schönsten Bucht der Welt ein Stückchen Land kauft und unter Polynesiern lebt? Warum kehrt er schließlich in die Heimat zurück, um dort wieder jeden Morgen ins Büro zu gehen? Wie wird er weltweit anerkannter Spezialist auf dem Gebiet der Navigation?
All diese Fragen beantwortet Bobby Schenk in diesem sehr ehrlichen und persönlichen Buch. Ein Buch, das vielen – auch Nichtseglern – Hoffnung geben wird, die von einem großen Ziel träumen und nicht wissen, wie sie es verwirklichen sollen. Schenks kritischer Bericht über sein Seglerleben könnte dem einen oder anderen den Weg aufzeigen.
Er beschönigt nichts und vermittelt gleichzeitig einen tiefen Einblick in die Welt derer, die die große Freiheit auf dem Wasser suchen und zum Teil auch finden.

2. Auflage, 400 Seiten, 50 Farbfotos, Format 13,5 x 21,5 cm, kartoniert

Inseln jenseits der Zeit

Die einsamsten und entlegensten Winkel unseres Planeten haben es Heide und Erich Wilts seit Langem angetan. Nach ihrer siebenjährigen Antarktis-Umrundung, die ihre FREYDIS in Deutschland zum Inbegriff des Abenteuerschiffes werden ließ, erhielten Wilts’ vom Magazin GEO die Anfrage, ob sie mit der FREYDIS als Expeditionsbasis für eine vier-monatige Forschungsreise zu den entlegensten Plätzen Melanesiens zur Verfügung stünden. Damit beginnt eine der abenteuerlichsten Reisen ihres bald 40-jährigen Seglerlebens.
In ihrem neuen Buch nimmt Heide Wilts den Leser mit in die magische Inselwelt Melanesien, gewährt einen tiefen Einblick in die Geschichte der Inseln und das Leben ihrer Bewohner im Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne. Sie lässt ihn teilhaben an Exkursionen durch den Regenwald zu archäologischen Stätten und zu fern jeder Zivilisation lebenden Volksstämmen, an bedrohlichen Vulkaneruptionen und Bürger- und Stammeskriegen, in denen die Teilnehmer der Expedition Kopf und Kragen und die Wilts’ darüber hinaus ihr Schiff riskieren.
Heide Wilts bezieht in ihre Schilderungen aber auch die interessante Arbeit des hochkarätigen Journalisten-Teams mit ein, das beengte und oft strapaziöse Leben an Bord in Tropenhitze und Gewitterstürmen und klammert auch die menschlichen Probleme nicht aus, die ein solches Zusammenleben mit den unter immensem Erfolgsdruck
stehenden Teams mit sich bringt.
Inseln jenseits der Zeit ist die spannende, farbenfrohe und liebevolle Dokumentation einer Reise durch das heiße Herz der Südsee. Es geht um die herbe Wirklichkeit archaischen Lebens, um Geisterglauben und geheimnisvolle Rituale, aber auch um alte Weisheiten und Werte, die in unserer modernen Welt abhanden gekommen sind.

256 Seiten, 49 Farbfotos, 7 Karten, Format 13,5 x 21,5 cm, kartoniert

Die Abrechnung
Im Visier der Drogenmafia

Thiel, früher Politiker, dessen Familie am Drogenkonsum der Tochter zerbrach, beschließt, das mafiöse Rauschgiftkartell als Privatperson zu zerschlagen, da er keine politischen Mittel sieht, die ihm helfen könnten. Auf seiner AQUADRAT, einem ehemaligen Rennkatamaran, kreuzt er durchs Mittelmeer und sabotiert systematisch die Übergabestationen der Dealer. Getarnt als Freizeitsegler, wird er für die Gegenseite zur realen Bedrohung – besonders als er unbürokratische Hilfe seitens eines französischen Kommissars erhält. Unbeabsichtigt enttarnt er sich und den Kat, als er eine Journalistin aus dem Meer rettet, die ebenfalls von der Mafia verfolgt wird. Aus dem Jäger wird nun ein Gejagter, aus der Geretteten eine Mitkämpferin.
Auf hoher See kommt es schließlich zu einem erbitterten Kampf zwischen Dealern und der Besatzung der AQUADRAT, in dessen Verlauf Thiel schwer verletzt wird. Später wird er überrumpelt und, gefesselt an ein Schlauchboot, Sonne und Witterung überlassen. Seine Mission droht zu scheitern, sein Leben scheint verwirkt …
Segeln, das Mittelmeer und der Kampf des „lonesome hero“ bilden die Hauptbestandteile dieses spannenden Thrillers.
Alexandra Kaufmann, Diplomsportlehrerin und ehemalige Leistungssportlerin, weiß als leidenschaftliche Seglerin genau, worüber sie hier schreibt. Sie lebt mit ihrem Mann abwechselnd in Deutschland und auf Menorca.

300 Seiten, Format 13 x 21,5 cm, kartoniert

Malakka
Der Tod kommt in der Nacht

Ein Piraterie-, Umwelt-, Globalisierungs- und Gesellschaftskrimi – lesenswert von der ersten bis zur letzten Seite!
Jedes Jahr entführen Piraten Schiffe, töten unschuldige Seeleute, der gesamtwirtschaftliche Schaden liegt bei 4 Milliarden Dollar – und niemand verfolgt sie, denn in den internationalen Gewässern gibt es keine Polizeigewalt.
Kein Wunder, dass viele Schiffseigner die private Londoner Repo-Firma „Lost Ship Management“ beauftragen, ihre entführten Schiffe mit Mitteln am Rande der Legalität zurückzuholen. Chef der Firma ist Berry Feiler, dessen Frau vor sechs Jahren auf einem Segeltörn von Piraten getötet wurde.
Malakka ist auch die Geschichte von Berry. Er sucht Rache und droht dabei genauso zu verrohen wie die Piraten, die er jagt. Es ist die Geschichte der Meeresbiologin Anxa Perikos, die die Öltanker-Reederei ihres verhassten Vaters erbt, und die des jungen Piraten Yanto, den die Auswirkungen der Globalisierung gleichsam in die Gesetzlosigkeit zwingen.
Der Roman spielt in der Straße von Malakka, in London, Kuala Lumpur, Hongkong, New York, Zhanjiang (China), Rotterdam, Bremerhaven, Athen und auf Sumatra.
Hier hält der Leser eine überzeugende Story in der Hand, die hoch spannend und lesenswert zu Papier gebracht wurde. Ein Krimi, bei dem nicht nur die Handlungsfäden zu einem wirklich großen Ganzen gekonnt versponnen sind, sondern Figuren zu Charakteren werden und auch Hintergründe aus verschiedenen Ebenen recherchiert wurden – ein dramatisches und ebenso vielfältiges Lesevergnügen, das man nicht aus der Hand legen will!
Uli T. Swidler hat bisher unter dem Namen Uli Tobinsky zwei Romane veröffentlicht. Bis 1997 war er Musiker, Journalist, Sound Designer, Moderator, Filmer und Reporter für den WDR und andere ARD-Anstalten. Seit 1997 schreibt er Drehbücher für Fernsehen und Kino; er lebt in München und Cagli, Italien.

2.Aufl.,400 Seiten, Format 13 x 21,5 cm, kartoniert

Barawitzka – Lauter Kapitäne, keine Matrosen

Boris Anastasius Barawitzka, schlitzohrig-genialer Star zahlreicher Segelabenteuer, ist schockiert. Sein auf vielen Fahrten bewährtes Segelteam ist geschlossen durch die Skipperprüfung gerauscht. Flugs gründet er das „Österreichische Institut für Navigation“. Das floriert glänzend. So geht es schließlich mit vier Yachten voller Prüflinge auf Fahrt – von Kroatien nach Tunesien. Ein paar Damen sind auch dabei.
Die Kapitäne in spe kommen auf die haarsträubendsten Ideen, um die Prüfer zu beeindrucken und hätten dabei doch fast Malta verfehlt!
Wie der zum Admiral von eigenen Gnaden avancierte Barawitzka, trotz aller nautischen und sonstigen Widrigkeiten, trotz Berberhochzeit mit Bauchtanz und Dattelwein, alles zu einem glücklichen Ende führt – das muss man gelesen haben. Um dann zum Schluss gemeinsam mit Barawitzka dessen Schicksal beklagen zu können: Hat er doch nun
künftig keine „Matrosen“ mehr!

280 Seiten, 26 Illustrationen, Format 13,5 x 21,5 cm, gebunden

Tod im Kielwasser

Die Teilnahme an der ARC, der Atlantic Rallye for Cruisers, ist für den versierten Segler Phil und seine eingeschworene Crew eigentlich nichts besonderes. Im Auftrag eines befreundeten Bauunternehmers sollen sie im Rahmen dieser auf den Kanaren gestarteten Langfahrtregatta das Schiff in die Karibik überführen – ein Auftrag wie unzählige vorher. Doch was mit einem Nullstart und einer nahezu perfekten ersten Woche beginnt, wird schnell zum Albtraum, als die Crew auf eine auf dem Atlantik treibendes Wrack treffen. Hier stößt Phil nicht nur auf die Leiche eines ermordeten Mannes, sondern auch auf ein Mädchen aus der Karibik, das ihm die Seiten eines Tagebuches anvertraut. Das Wrack sinkt, doch trotz all seiner Bemühungen kann Phil das Mädchen nicht retten. Eine Tatsache, die ihn vorübergehend aus der Bahn wirft.
Endlich in der Karibik angekommen, versucht Phil das Vermächtnis der Verstorbenen zu erfüllen und begibt sich auf die Suche nach den Hintermännern. Er stößt auf Drogenschmuggel, Korruption und nicht zuletzt auf Verräter aus seinem nächsten Umfeld.
Liebe, Verzweiflung, der Umgang mit der eigenen Geschichte, weiße Strände und immer wieder das Segeln in einem der schönsten Segelreviere der Welt bilden den Hintergrund zu diesem dichten Thriller.
Claus Reissig war lange Jahre Test- und Technikredakteuer verschiedener Segelzeitschriften und hat in dieser Funktion einige tausend Seemeilen auf über 100 Schiffen gesegelt. 1999 war er Chefredakteur beim N-TV Wassersportmagazin, arbeitete als freier Journalist und Autor und lebt jetzt als stellvertretender Chefredakteur der Zeitschrift Segel Journal in München. In seiner Freizeit reist und segelt er weltweit und segelt Regatten auf den bayrischen Seen.

ca. 224 Seiten, Format 12,5 x 21,5 cm, geb.

Das Geheimnis der Steilküste

Als der Bestsellerautor Carl Rückert im Auftrag seines Verlegers an einem Thriller über Terrorismus auf See arbeitet, merkt er plötzlich, dass sein Perfektionismus ihn dazu verführte, die vollendete Selbstbauanleitung einer Unterseewaffe zu entwickeln. Im quälenden Konflikt, seinen Roman zu vernichten oder zahllose Menschen in Lebensgefahr zu bringen, flieht er vor der Entscheidung mit seinem besten Freund in einen Segeltörn durch die herbstliche Einsamkeit der dänischen Inseln.
Während eines Besuchs bei Rückerts Freundin Lene auf Langeland begegnen sie in deren abgeschiedener Villa über der Steilküste einer Gruppe undurchsichtiger Sonderlinge, die sich dort eingenistet hat. Trickreich bringen diese Rückerts Manuskript in ihren Besitz, und ein verwirrendes Versteckspiel an Land und auf See beginnt. Um die beiden Segelkameraden und ihre dänische Freundin scheint sich ein terroristisches Netzwerk zusammenzuziehen – der literarische Einfall verwandelt sich in Realität.
Clemens Richter, 1952 in Möltenort an der Kieler Förde geboren, brachte es als Seemann bis zum Kapitän auf Großer Fahrt und segelte in einem selbst gebauten Gaffelkutter über den Atlantik. Sein Buch „FIRECREST rund Fünen“ erreichte unter den Fahrtenseglern Kultstatus, weitere erfolgreiche Werke übers Segeln, Fliegen und meditatives Bogenschießen folgten. Der Thriller „Das Geheimnis der Steilküste“ ist sein erster Roman.

286 Seiten, Format 13,5 x 21,5 cm, kartoniert

Aussteigen oder Von der Philosophie des Fahrtensegelns

Ein Mann aus gutbürgerlichen Kreisen steigt wohlgeplant aus dem geordneten Leben aus. Der Bogen seiner anschließenden Reisen spannt sich von der Türkei über Griechenland und Italien bis nach Südfrankreich.
Nach der erfolgreichen Wiedereingliederung in das „normale“ Leben fasst Wolfgang Blanke seine Erlebnisse zusammen. Er erzählt realitätsnah und bildkräftig vom Fahrtensegeln als Lebensform. Das Buch gibt dem Leser eine nachvollziehbare Basis für eigene gedankliche Folgerungen und Positionen – niemand soll zu Aussteigertum oder gar Weltflucht belehrt oder bekehrt werden.
Der kleine Band will kein Reise- oder Revierführer sein. Aber er liefert auch dem normalen Fahrtensegler gleichwohl Informationen, die wertvoller sein können als Mitteilungen über die exakte Lage von Tonnen und Hafenmeistereien: stimmige Bilder und Porträts von Orten und Personen. Das Buch gehört zu den seltenen Glücksfällen, bei denen äußere Leichtigkeit und inhaltlicher Tiefgang eine ideale Verbindung eingegangen sind.

120 Seiten, 23 Illustrationen, Format 12 x 18 cm, gebunden mit Schutzumschlag

Die Traumcrew

„Keine Angst vorm Hurrikan!“ Nach ihrer abenteuerlichen Atlantik-überquerung soll die TIME ’N PLACE jetzt durch eine mit Bedacht aus-gewählte Crew unter dem Eigner-Skipper nach Panama überführt und dann in den Pazifik gebracht werden – auf zu neuen Abenteuern.
Aber es kommt ganz anders: Der Eigner kann sich nicht von seiner vor der Pleite stehenden Firma lösen, viele Mitsegler sagen aus undurchsichtigen Gründen ab, und von der ursprünglich zehnköpfigen Crew bleiben außer dem Co-Skipper noch gerade drei relativ unerfahrene Mitsegler/innen übrig. Der Traum vom komfortablen Segelurlaub in der Karibik platzt schon bei der Ankunft auf der Werft in Venezuela. Wie der „Skipper wider Willen“ es mit seiner geschrumpften Mannschaft doch noch fertig bringt, das Schiff trotz Crewquerelen, Piratenangriffen und schweren Wetters heil nach Panama zu bringen, schildert der Autor mit viel Einfühlungsvermögen für menschliche Schwächen und einer gehörigen Portion Humor. Besondere Unterstützung erhält er bei diesem „Himmelfahrts-kommando“ von zwei starken Frauen, die sich oft als „letzte Reserve“ an Bord erweisen. Und am Ende des Törns erleben Skipper und Crew noch eine kuriose Überraschung…
Dieser humorvolle Erfahrungsbericht ist eine Hilfestellung für „Wie manage ich eine Crew?“ Auch wenn uns Europäern das Ziel etwas fern liegt, ist er eine sehr unterhaltsame Lektüre für alle Skipper – und auch Mitsegler!

184 Seiten, 10 Illustrationen, Format 12 x 18 cm, gebunden mit Schutzumschlag

Gespräche an der Reling

Auf allen Schiffen dieser Welt ist die Reling der beste und beliebteste Treff für einen Gedankenaustausch, für alte Vorurteile und neue Einsichten, für flache und tiefere Gespräche, mal ernst, mal heiter, mal ganz albern. Kaum an anderer Stelle hat man soviel Zeit und Muße für Meditation und Mediation, für Reflexionen und Reflexe. An der Reling gewinnt man Einsichten, hier verfliegen Gedanken in unendliche Fernen, oder man kommt sich dort sehr nah…
Auf seinen vielen Seereisen an Bord ganz verschiedener Schiffe hat sich der Autor Herbert Fricke mit den unterschiedlichsten Menschen unterhalten: Mit Passagieren und Seeleuten, mit Kapitänen, Klugscheißern und Kapitalisten, mit Weisen oder Besserwissern, mit Frauen, Männern, Verstehern und Verständnislosen – auf jeden Fall mit einer bunten Vielfalt interessanter Menschen.
Herausgekommen ist ein sehr amüsantes Kaleidoskop besonderer Begegnungen und Typen an Bord. Das Buch hat keine feste Handlung, und gerade das macht es so spannend. Es verrät, dass der Autor Kreuzfahren und Kreuzfahrten als schönste aller Reisemöglichkeiten empfindet, aber er stellt seine Gesprächspartner und ihre Ansichten, auch seine eigenen, ironisch immer wieder neu in Frage. Ganz nebenbei gewinnt man äußerst interessante Einblicke in Häfen und Länder und fremde Gestade.
Der Hamburger Herbert Fricke ist jahrelang zur See gefahren, auf Frachtern und Passagierschiffen rund um den Globus, bevor er von der Nautik zum Journalismus wechselte. Zunächst als Zeitungsreporter und Fotograf, später als Rundfunkreporter und Moderator, hat er von den Brennpunkten der Welt berichtet − für die Sender der ARD, vor allem für NDR, Deutschlandfunk und Deutsche Welle.

160 Seiten, Format 12 x 18 cm, gebunden mit Schutzumschlag

Vom Wüstenschiff aufs Segelboot

Karl Ludwig Gallwitz präsentiert hier nach Seebären sind auch nur Menschen sein zweites „seefahrtsironisches“ Buch. Diesmal beschäftigt er sich – in seiner bekannt satirischen Art – jedoch mit einem weitaus ernsteren Thema: mit den Folgen des (drohenden) Klimawandels, und zwar ganz aus der Sicht der (Berufs- und Freizeit-)Seefahrer und der Küstenbewohner in aller Welt.
Diese Sammlung lebt neben den treffenden Karikaturen von kommentierenden Texten, die sich dieses eigentlich ernsten Themas so satirisch annehmen, dass man wirklich herzhaft lachen kann und dabei gleichzeitig die dramatische Lage vor Augen geführt bekommt.
Aber: Darf man über ein Thema wie „Klimakatastrophe“ Späße machen? Wir meinen ja und sehen in dieser Präsentationsform eine Chance, vielleicht auch diejenigen dafür zu sensibilisieren, die dieses Problem bisher noch nicht so ernst genommen haben.
Der Autor ist weit entfernt von dem „erhobenen Zeigefinger“ – und trotzdem spricht er alle an, die sich vielleicht über die Zukunft unserer Umwelt Gedanken machen bzw. noch nicht gemacht haben – oder vielleicht erst lachen und dann doch ein wenig nachdenken ...

112 Seiten, 52 S/W-Zeichnungen,Format 12 x 18 cm, gebunden mit Schutzumschlag

Das Glück war jeden Tag an Bord

Sie hatten alles aufgegeben, als sie mit nur sechs Nachmittagen Segel-erfahrung auf ihrer 42-Fuß-Stahlyacht NORTHERN MAGIC aus dem Hafen von Ottawa/Kanada liefen: Diane und Herbert Stuemer (Sohn eines deutschen Binnenschiffers) mit ihren Söhnen Michael (11), Jonathan (9) und Christo-pher (5). Vier Jahre lang konnten sie sich nur auf ihren unglaublichen Mut zum learning by doing verlassen und überlebten Killerstürme westlich von Neukaledonien, einen Blitzeinschlag vor Malaysia, ihre Verhaftung unter vorgehaltener Pistole auf den Nikobaren, nächtliche Fluchten vor den Pira-ten an den gesetzlosen Küsten Südostasiens und im Mittelmeer und das Sprengstoffattentat von Al Kaida auf den amerikanischen Zerstörer USS
COLE, während sie im Hafen von Aden lagen.
Aber sie staunten auch vor den Wundern rund um den Erdball: der magischen Schönheit der Südsee und ihrer Inseln, den Riesen-schildkröten von Galapagos und den Waranen Indonesiens, den Regenwäldern Borneos und dem Zauber des alten Ägyptens und Griechenlands. Manchmal ging es nur noch mit der Hilfe von Menschen, die sie kennenlernten: Als Diane in Sri Lanka operiert werden musste oder als sie in Kenia sogar eine eigene Milchkuh erwarben und ein Schulprojekt gründeten.
Eine ungewöhnliche Weltumseglung in 1445 Tagen, die nicht immer unter günstigem Wind stand, aber in der kanadischen Presse und im amerikanischen TV mit sensationellem Interesse verfolgt wurde.

398 Seiten, 38 Farbfotos, 28 Karten, 2 Risse, Format 13,5 x 21,5 cm, kartoniert

Lofoten
Nordmeerküsten

Die Vielfalt einer der schönsten Küstenlandschaften Nordeuropas ist Thema dieses ungewöhnlichen Buches. Rolf Reinicke beschreibt anhand faszinierender Aufnahmen die großartigen norwegischen Küstenlandschaften der Lofoten, der Vesterålen und die besonders interessanten Regionen des Festlandes nördlich vom Polarkreis.

252 Seiten, 331 Farbfotos, 20 Karten, 9 Abbildungen, Format 22 x 30 cm, gebunden

Insel Rügen - Die Kreideküste

Weiß leuchtende, mehr als 100 Meter hoch aufragende Kreidesteilufer bilden die beeindruckende Küste im äußersten Nordosten der größten deutschen Insel. Die Kreideküste auf der Insel Rügen gilt als das schönste Hochufer Deutschlands. Sie steht seit 1990 als „Nationalpark Jasmund“ unter Schutz. Natur und Landschaft der Kreideküste und ihre ungewöhnliche Vielfalt ziehen Jahr für Jahr mehr als eine Million Touristen in ihren Bann. Königsstuhl und Stubbenkammer gehören zu den am meisten besuchten Ausflugszielen an der Ostseeküste und machen die Insel zu einer touristischen Hochburg Deutschlands.
Mit meisterhaften Fotos dieser fantastischen Landschaft und mit gleichermaßen informativen wie einfühlsamen Texten zeichnet Rolf Reinicke – Geologe, langjähriger Mitarbeiter am Deutschen Meeresmuseum in Stralsund, bekannter Landschaftsfotograf und vielfacher Buchautor – ein beeindruckendes Bild der Kreideküste, die er seit mehr als drei Jahrzehnten intensiv mit der Kamera erkundet.
Seine faszinierenden Bilder zeigen die Kreideküste der Insel Rügen in ihrer ganzen Schönheit, im Wandel der Jahreszeiten und bei jedem Wetter, die besondere Dynamik der gewaltigen Steilufer, die Vielfalt der Pflanzenwelt, den berühmten Stubnitzwald – ähnliche Bilder wie jene, von denen sich einst Maler, Dichter und Musiker inspirieren ließen.
Dazu berichtet der Autor über die Entstehung der Rügener Kreide vor etwa 70 Millionen Jahren und von den Lebewesen des Kreidemeeres – heute zum Teil als Fossilien am Geröllstrand zu finden. Er erklärt die Entstehung der hohen Kreidekliffs und deren beständige natürliche Veränderungen – die gewaltigen Abbrüche.

168 Seiten, 160 Farbfotos, 2 Übersichtskarten, Format 20,5 x 22,5 cm, gebunden

Korsika, Sardinien, Elba
Häfen und Küsten von oben

Blickt man aufs westliche Mittelmeer, dann beherrschen zwei große Inseln die Szenerie: Korsika und Sardinien. Nicht nur aufgrund ihrer Größe ziehen sie Wassersportler wie magisch an.
Korsika, Frankreichs südlichster Appendix im Mittelmeer, lockt im Sommer die Bootseigner von der Côte d’Azur in Scharen, denn die Distanz beträgt bei besten Bedingungen kaum 100 Seemeilen. Dieses Hochgebirge im Meer besitzt Küsten, wie sie spektakulärer nicht sein könnten.
Eine Klasse für sich ist Sardinien, denn die Buchten könnten kaum schöner sein: Grandiose Granitblöcke bekränzen schneeweiße Strände, Yachten ankern über türkisem Grund. Und Italiens zweitgrößte Insel ist bekannt für Urlaub der Extraklasse: Mondäne Yachthäfen an der Costa Smeralda im Nordosten der Insel und die Buchten rund um den Maddalena-Archipel haben ihren Ruf als extravagante Urlaubsdestination begründet – mit Häfen, die im Sommer zu den teuersten im Mittelmeer gehören, und Ankergründen, die zu den feinsten zählen.
Die Insel Elba lockt mit Portoferraio, Porto Azurro, Marciana Marina – klangvolle Namen tragen die Häfen rund um das Eiland im Herzen des Toskanischen Archipels, und aus der Entfernung grüßen Korsikas Berge.
Die vielfältigen Häfen und mondänen Marinas, die grandiosen Ankerbuchten und überraschende Eindrücke aus dem Hinterland fasst dieser Luftbildband über die drei faszinierenden Inseln im Mittelmeer zusammen – ein Bildband mit Luftaufnahmen und Ansichten, wie man sie so noch nicht gesehen hat.

160 Seiten, 250 Farbfotos, 5 Karten, Format 23 x 26,5 cm, gebunden mit Schutzumschlag

Lockruf der Südsee

„Was ist das?", fragt mich der Beamte, der grübelnd am Röntgengerät sitzt.
„Ein Seesack", antworte ich wahrheitsgemäß. Und schon bin ich umzingelt. Der rattenähnliche Drogenhund mit rosa Knopfnase tobt an der kurzen Leine, und der Sprengstoffspürhund hat sich bereits in den Boden meines zweiten Seesacks verbissen.
„Das sieht schlecht für Sie aus“, raunt mir eine Stimme von hinten ins Ohr. Handschellen scheppern.
„Alarm, eine Bombe!", schreit der junge Mann am Röntgengerät.
Nach einigen Komplikationen beim Abflug von München kommt Mark schließlich in Panama und auf der TIME ’N PLACE an. Mit Tango Delta, dem „besten Skipper der Welt“, und der Navigatorin und engagierten Biologin Doc Holiday will er auf der „Barfußroute“ über den Pazifik in die Südsee segeln – der reinste Sonntagsspaziergang, meint der Skipper. Lässig geht er den Törn an. Doch so erholsam, wie er und seine Crew sich das vorgestellt haben, wird es dann doch nicht.
Bereits im Panamakanal wird die Yacht beinahe versenkt. Zudem ist Tango Delta dem Schatzjagdfieber erlegen. Dadurch bringt er seine Mannschaft immer wieder in kuriose und gefährliche Situationen.
Bereits auf dem ersten Teil des Törns vernichtet ein Blitz die gesamte Bordelektronik. Und nur dank des Erfindungsreichtums der genialen Navigatorin schaffen es die drei erst einmal bis zu den Galapagos-inseln. Weit draußen auf dem offenen Ozean läuft die Yacht dann nachts in einem dichten Algenfeld auf eine „schwimmende Insel“ – einen Container – auf. Tagelang kämpfen die Segler unter Einsatz ihres Lebens darum, die TIME ’N PLACE wieder flott zu bekommen. Monsterwellen, Begegnungen mit Haien und illegale Fangflotten tun ein Übriges, damit es Skipper und Crew nicht langweilig wird.
Und in der zauberhaften Inselwelt der Südsee gibt es dann noch eine erstaunliche Überraschung …

Mark Enders
160 Seiten, 10 S/W-Zeichnungen
Format: 12 x 18 cm, Gebunden mit Schutzumschlag

Geständnisse an der Reling

Die Weite des Meeres, die entspannte Atmosphäre an Bord, die Besinnung auf das eigene Leben – all das macht Menschen auf See offener und gesprächsbereiter als die Alltagsenge irgendwo zu Hause. Erst recht an der Reling, wo einem die Seeluft um die Nase weht, wo man allein ist mit sich, seinen Gedanken und einem fremden Gegenüber. Und so kommt es oft zu überraschenden Geständnissen, zu denen es anderswo nicht kommen würde.
Es sind bittere und süße, verzweifelte oder glückliche Geständnisse, die Herbert Fricke auf seinen vielen Kreuzfahrten rund um den Globus erfahren hat. Wie bitter zum Beispiel das Geständnis einer stumm gemachten jungen Frau, die es wagte, sich gegen eine übermächtige Mafia zu stellen. Oder die Geschichte eines sehr alten Mannes, der nach fast 70 Jahren das Trauma seines eigenen Versagens eingesteht. Wie bittersüß das Schwangerschafts-Geständnis der jungen Zahlmeisterin, die sich während einer Kutschfahrt auf der Krim verliebte ...
Niemand, so scheint es, kann ein Leben lang ein aufwühlendes oder beglückendes Geheimnis in seinem Innersten bewahren, ohne es irgendwann mit irgendwem zu teilen. Am liebsten an der Reling.

Herbert Fricke
ca. 160 Seiten, Format: 12 x 18 cm
Gebunden mit Schutzumschlag

Noch mehr Seglerbeichten
Neue Geständnisse aus der Yacht-Szene

„Jeder Yachtsegler, der zur See gefahren ist, hat eine Leiche im Keller, weiß um ein Ereignis, das er lieber vergessen möchte, das aber dennoch auf seinem Gewissen lastet.“ Zu dieser Erkenntnis kam vor zwanzig Jahren der damalige Herausgeber des englischen Segelmagazins Yachting Monthly.
Nach dem Erfolg des kleinen Bandes „Seglerbeichten“ wird weiterge-beichtet. Hier ist ein neuer Seesack voll Schilderungen seglerischen Missgeschicks: So vielfältig wie die unterschiedlichen Bootsarten, Seglertypen und Segelreviere sind auch die Dummheiten und Pannen, die eingestanden werden. Anfänger und alte Blauwasserhasen bauen gleich großen Mist, egal ob im heimatlichen Bootshafen, in ihrem Hausrevier oder an fernen Küsten. Viele missliche Ereignisse scheinen einfach nur aus Pech zu geschehen, schaut man aber genauer hin, ist dieses Pech eine Folge fehlender Erfahrung, zu späten Nachdenkens oder schlichter Unaufmerksamkeit. Hüten wir uns jedoch vor der Vorstellung: „Das kann mir nicht passieren!“ – so mancher überlegen lächelnde Skipper von heute ist vielleicht der Pechvogel von morgen!
Die Illustrationen für dieses Buch wurden von Mike Peyton angefertigt.

136 Seiten, 46 S/W-Zeichnungen, Format 12 x 18 cm, gebunden mit Schutzumschlag

Glückliche Zeiten?
Ein Leben auf See

Mike Peyton – muss man zu dem Namen mehr sagen? Er ist 50 Jahre lang gesegelt, oft auch mit Chartergästen, und seine Erfahrungen waren die Quelle der Ideen für seine unvergleichlich treffenden und deshalb jahrzehntelang und bis heute erfolgreichen Cartoons.
Mike Peyton liefert mit diesem Buch in seiner gewohnt satirischen und auch selbstkritischen Art die Autobiografie eines vom Schicksal nicht immer gut behandelten, aber trotzdem humorvoll und optimistisch gebliebenen Menschen, eines engagierten Seglers und begnadeten, mit dem „Blick auf den Punkt“ ausgestatteten Künstlers.
Als „Highlight“ werden 66 seiner von ihm selbst ausgewählten besten Cartoons zum Thema „Segeln“ präsentiert.

128 Seiten, 66 meist farbige Illustrationen, Format 12 x 18 cm, gebunden mit Schutzumschlag

 

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